Marco häufte einen kleinen Badeschaumberg vor sich auf – er wollte Mariangela während dieses kollegialen Badeabenteuers keineswegs kompromittieren und ihr nichts von sich zeigen, das sie eventuell beunruhigen könnte. Er genoss es, wie sie sich hingab und die Augen schloss. „Hast Du genügend Platz?“, flüsterte sie und richtete sich ein bisschen auf. Mariangelas Scham. Glitzernde, tiefschwarze, von Badeschaum durchsetzte Härchen liessen Marcos Blut in Wallung geraten. Bald würde es mit seiner Beherrschung vorbei sein, und die philosophischen Gespräche, die er in seinen Träumen schon oft in einer Badewanne mit ihr geführt hatte, konnten warten. Lange. Warten.
Marco griff sich den Duschkopf, drehte an der Batterie und temperierte das Wasser. Dann richtete er den warmen, weichen Strahl direkt zwischen Mariangelas Beine. „Ahhh…“, stöhnte sie. Marco verstärkte den Wasserstrahl ein wenig. Es dauerte nicht lange, bis Mariangela sich in den Hüften zu winden begann. Marco ahnte, dass er alles richtig machte. Er liess den Strahl über Mariangelas Oberschenkel gleiten, ihren Bauch, richtete ihn gezielt auf ihren Nabel… und dann auf ihr hübsches Dreieck, das ihn vor Lust beinahe das Bewusstsein verlieren liess.
Wenig später hatte sich der kleine Schaumberg, unter dem sein Geschlecht verborgen gewesen war, aufgelöst, und sein kleines Seeungeheuer reckte neugierig den Kopf, was Mariangela nicht entging. Mit einem Seufzer senkte sie ihr Becken auf Marcos Zentralorgan und schob es in ihre Mitte. Nun war es Marco, der stöhnte. Trotz der räumlichen Enge schaffte es Mariangela, mit kleinen kreisenden Bewegungen aus ihrem Becken heraus Marco immer näher ans Nirwana heranzuführen, an den Urknall, an den Moment, in dem alles begann, an die Hundertstelsekunde, in der das Universum explodierte, damals, vor ein paar Jahren. Marco genoss die schaukelnden Bewegungen ihrer natürlichen, schweren Brüste und wusste, dass er sich nicht mehr lange würde zurück halten können.
„Eingeschränkte Mobilität“, keuchte Mariangela. Eingeschränkte Mobilität wäre die Pflegediagnose, die ein Wissenschaftler uns stellen würde, könnte er uns zusehen, wie wir hier das Badewasser überschwappen lassen.“ Sie gehörte offenbar zur raren Spezies von Frauen, die sich selbst in Momenten höchster Lust noch humorvoll äussern – daran musste Marco sich erst gewöhnen, aber sofort sprang sein Kopfkino an. Er stellte sich einen Pflegewissenschafler in weisser Schürze mit Nickelbrille vor, der am Badewannenrand sass und ihnen beiden bei ihrem glückbringenden Treiben zuschaute. Wie wohl Mariangela auf Marcos Gedanken reagieren würde? Ob sie es mochte, wenn ihr ein anderer Mann beim Sex zuschaute?
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