Kein Zweifel, Katja machte es sich mit einem Vibrator.
„Mmmm, geil“, flüsterte sie. „Wie geil, wenn ich mir vorstelle, dass Du mir jetzt zuhörst und Dir dabei Deinen Schwanz wichst! Hmmm, ja, wichs Dich schön!“ Katja konnte Gedanken lesen!
Mein Kopfkino glühte! Mein prachtvoller Ständer bedurfte der Aufmerksamkeit! Ich konzentrierte mich darauf, den Moment zu erspüren, wann es bei ihr soweit war. Ich wollte zusammen mit ihr kommen.
„Hmmm, hmmm, ja, hmmm“, stöhnte sie bald lauter werdend. „Ohhh ja, ist das geil!“ Mir schien, der Rhythmus von Surren und Stöhnen wurde schneller.
„Ja – ja – ja – gleich – jaaaaa – ich kommmmee!“, drang es an mein Ohr.
Nun konnte auch ich den Point of no return nicht länger hinauszögern. Ich hörte noch von Katja: „Komm, spritz für mich! Spritz mir Deine Ficksahne entgegen!“
Wie Magma, das den Schlot im eruptierenden Vulkan heraufschießt, schoss es mir durch den Schwanz, aus der prallen, feucht glänzenden Eichel. Eine Riesenfontaine meines Ejakulats verspritzte sich auf den Tisch vor mir, den Teppich, meinen Bauch. Nochmals und nochmals, bis schließlich der letzte Tropfen an meinem Frenulum herunterfloss. Meine Gedanken waren bei Katja.
Nachdem ich wieder klar denken konnte und die kleine Springflut beseitigt hatte, tippte ich Katja eine Antwort in mein Smartphone: Katja, meine Liebe, das war so wunderschön, ich habe jedes Deiner Worte aufgesogen, klar, natürlich auch die Nebengeräusche (Smiley). Ja, ich hab es mir wunderbar gemacht, bin zusammen mit Dir gekommen! Ich freue mich, wenn wir uns morgen wiedersehen.
Ich hatte einen Gabelflug gebucht, das heißt, statt in Karlsruhe landete ich in Frankfurt, wo mich meine beiden Herzdamen abholen wollten.
Eigentlich wollte ich noch mit Herrn Tränkle etwas in der Bar trinken, aber ich sagte ihm per WhatsApp ab.
Nach einer ausgiebigen Dusche – das ganze Bad stand unter Dampf wie ein türkisches Badehaus –, genehmigte ich mir noch einen Single Malt aus der Minibar, notierte noch ein paar Gedanken in meinem Laptop und beschloss, den Tag recht früh zu beenden. Um 21 Uhr gingen bei mir die Lichter aus.
Es war Freitag, mein letzter Tag in der britischen Hauptstadt. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir erneut in die Kanzlei im Verwaltungsdistrikt in der City of London. Mein Gepäck hatte ich bereits dabei und konnte es am Empfang der Kanzlei zwischenparken. Letzte Besprechung mit den Notaren, sie wollten den Vertrag direkt an den Verlag senden und dann brauchte es nur noch deren Unterschrift. In der nächsten Woche sollte uns dann eine Kopie zugestellt werden.
Herr Tränkle und ich gingen noch in ein kleines Café um die Ecke. Er wollte noch das Wochenende in London bleiben, sein Sohn wollte ihn hier besuchen. Wir verabschiedeten uns, ich holte mein Gepäck und ließ mich von einem Taxi nach Heathrow fahren.
Der Flieger sollte um 15:30 Uhr starten und kurz nach 18 Uhr in Frankfurt landen. Mit Katja hatte ich ausgemacht, dass ich sie anrufe, wenn ich zur Gepäckausgabe ging.
Und die Moral von der Geschichte:
Eine Reise ist erst dann richtig schön,
wenn man weiß, warum man nach Hause kommt!
(Der ist auch von mir 😉)
To be continued
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