London is calling

Showtime - Teil 4

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London is calling

London is calling

Lenard D. Blixen

Sonntagmorgen in Frankfurt. Auch wenn ich nur kurz geschlafen hatte, aber immerhin noch sechs Stunden, war ich überraschenderweise recht fit. Auch das Frühstück trug nicht unerheblich dazu bei.
So packte ich meine Sachen, checkte aus und fuhr mit einem Taxi zum Hauptbahnhof. Nach gut 1,5 Stunden war ich in Baden-Baden, eine halbe Stunde später zu Hause.
Mir blieb aber nicht viel Zeit, denn um 19:00 Uhr ging mein Flieger von Karlsruhe nach London. Eigentlich hätte ich auch direkt in Frankfurt bleiben können, um von dort aus nach London zu fliegen, aber dann hätte ich noch eine Nacht in Frankfurt bleiben müssen und ich hätte wesentlich mehr Gepäck mitnehmen müssen.
Um 21:00 Uhr würde ich mich noch mal mit meinem Verleger treffen und letzte Einzelheiten besprechen. Wir logierten im selben Hotel.
Erwartungsgemäß war der Flug unspektakulär, und um 20:30 Uhr war ich passend im Hotel. Die Zeit reichte noch für das Einchecken und dafür, dass ich mich noch frisch machen konnte.
Herr Tränkle wartete schon in der Lobby, als ich aus dem Aufzug kam. Nach einer kurzen Begrüßung entschlossen wir uns, in das Restaurant zu gehen. Bei Ryanair im Flieger hatte es außer fünf Keksen nichts zu essen gegeben.
Während des Dinners besprachen wir schon die ersten Details, um danach noch einen Absacker in der Bar zu genießen.
Eigentlich war jetzt alles geklärt, und ich entschuldigte mich, weil ich wirklich einen harten Tag hatte – besser eine harte Nacht zuvor.
Auf meinem Zimmer konnte man leider kein Fenster öffnen, und so musste ich mit der Lüftung durch die Aircon vorliebnehmen. Allerdings kriegte ich davon sowieso nicht mehr viel mit, weil ich in dem Moment eingeschlafen bin, als mein Kopf auf das Kissen sank.
Schon um sieben weckte mich mein Smartphone. Gegen acht wollte ich mich mit Herrn Tränkle zum Frühstück treffen und dann um zehn im Partner-Verlag sein.

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