Loslassen mit dir

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Loslassen mit dir

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Chloé d'Aubigné

„Und natürlich gemäß meinen Befehlen. Solange du es willst, bestimme heute ich, was du tun wirst.“
„Ja, Herrin.“
Die Worte hängen in der Luft, überraschen mich – und wecken sofort ein Prickeln in mir. Die Anrede klingt natürlich aus ihrem Mund, als hätte sie sie schon lange geübt. Sie gefällt mir. Mehr als das: Sie macht mich feucht.
„Knie dich hin“, sage ich, meine Stimme fester, als ich erwartet habe. Sie gehorcht sofort, sinkt elegant auf den Boden, die Knie auseinander, den Blick gesenkt. Ich trete näher, lasse meine Finger durch ihren Zopf gleiten, ziehe leicht daran, bis ihr Kopf nach hinten kippt. „Gut so. Jetzt küss meine Füße.“
Sie beugt sich vor, ihre Lippen warm und weich auf meiner nackten Haut. Zuerst zögernd, dann hungriger, ihre Zunge streift die Zehen, saugt sanft. Ein Schauer jagt durch mich hindurch – Macht, gemischt mit Zärtlichkeit. Ich spüre, wie meine Brustwarzen hart werden unter dem Stoff.
„Ausziehen“, befehle ich als Nächstes. „Langsam. Zeig mir, was du mir geben kannst.“
Sie richtet sich auf, öffnet Knopf für Knopf ihre Bluse, lässt sie fallen. Dann der Rock, der zu Boden gleitet. Nackt kniet sie da, die Haut leicht gerötet, die Brüste keck, der Bauch weich. Ich umkreise sie, lasse meine Nägel über ihren Rücken kratzen, nicht hart, aber genug, um Gänsehaut zu erzeugen. „Geh zur Kommode und öffne die oberste Lade. In dieser ist ein Paddle. Bring es mir.“
Sie steht auf, geht zum Sideboard, ihre Hüften wiegen unwillkürlich. Sie reicht es mir, die Hände zitternd vor Erregung. „Und jetzt? Was soll ich tun, Herrin?“
„Massier meinen Nacken. Fünf Minuten. Und wehe, du hörst auf.“
Ich weiß es noch von früher. Ihre Hände sind geschickt, kneten die Verspannungen weg, wandern tiefer, zu meinen Schultern. Es fühlt sich himmlisch an – bis sie versehentlich zu fest drückt, ein kleiner, unabsichtlicher Schmerz.

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