Loslassen mit dir

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Loslassen mit dir

Loslassen mit dir

Chloé d'Aubigné

„Au, nicht so!“, sage ich scharf, obwohl es mich innerlich erregt. „Du weißt, was das bedeutet.“
Ich führe sie zum Sofa, beuge sie vor, ihr Po rund und einladend. Das Lederpaddle liegt in meiner Hand. „Zähl mit.“
Merkwürdig fühlt es sich so normal an, mit ihr so zu reden. Und auch Anne, sie bleibt absolut in ihrer Rolle. Wirkt aufgeregt, aber nicht ängstlich.
Der erste Schlag ist leicht, testend – ein Klatschen, das in der Luft widerhallt. Sie keucht: „Eins.“ Ihre Haut rötet sich sofort, und ich sehe, wie sie die Schenkel aneinanderpresst.
„Beine auseinander“, befehle ich. Sie gehorcht.
Der Zweite, fester. „Zwei.“ Ihr Stöhnen mischt sich mit einem Lachen, befreit. Drei, vier – ich spüre ihre Hingabe, das Zittern ihrer Muskeln, und zwischen meinen Beinen wird es nass, pulsierend. Es gefällt ihr, gefällt mir – diese Mischung aus Schmerz und Lust, Vertrauen pur. Das Gefühl von Lebendigkeit.
Nach dem fünften Schlag lege ich das Paddle weg.
„Genug“, murmle ich – und diese Worte sind kein Befehl mehr. Sie richtet sich auf, dreht sich zu mir um, blickt mich an und unsere Rollen lösen sich auf. Keine Herrin mehr, keine Unterworfene – nur wir, hungrig, zwei Körper, die sich endlich nichts mehr vormachen.
Ich schiebe sie aufs Sofa, spüre den Widerstand der Polster, als ihr Rücken auftrifft, sehe, wie sie die Knie anzieht, mir Platz macht. Ihre Oberschenkel öffnen sich langsam, zögerlich und zugleich entschlossen, als würden sie mich einladen. Ich küsse mich an ihr hinab – Hals, Schlüsselbein, die vertraute Kurve ihrer Brust –, lecke ihre Haut, spüre, wie sich ihre Brustwarze unter meiner Zunge verhärtet, genau wie damals in jenen Sommernächten, als jede Berührung neu und verboten war. Damals war es Spiel, unschuldig forschend; heute ist es Wissen, tiefer, hungriger.

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