Zwischen ihren Beinen ist sie warm und feucht, ein Duft, der mich sofort heimholt. Ich spreize ihre Beine, lege die Hände an ihre Schenkel, halte sie fest – und betrachte sie: Älter, ja, doch dieselbe Weichheit wie früher, dieselbe Einladung. Ich fühle mich wieder wie die Sechzehnjährige, nur mutiger nun, als ich mit der Zunge ihre Spalte leite. Etwas unbeholfen nach all den Jahren ohne eine Frau, doch ohne Stress – bei ihr kann ich nichts falsch machen, nie falsch fühlen
Ihr Geschmack ist salzig und süß zugleich, aber vor allem vertraut. Und unglaublich geil. Sie windet sich, ihre Finger vergraben sich in meinen Haaren, ziehen mich näher, als wollte sie mich in sich hineinziehen.
Mit jeder Bewegung meiner Zunge wird ihr Atem unruhiger, brüchiger. Sie versucht, etwas zu sagen, ein Wort, nein, meinen Namen, aber es zerfällt zu einem Stöhnen. Ihre Hüften beginnen, meinen Rhythmus zu suchen, sich ihm anzupassen, dann zu führen. Ich lasse mich darauf ein, folge ihr, spiele mit Tempo und Druck, spüre, wie sie immer näher an den Rand rutscht. Ihre Hände sind nicht mehr nur in meinen Haaren, sie krallen in die Sofakante, dann wieder in meine Schultern, als müsse sie sich irgendwo festhalten, um nicht zu fallen.
Sie kommt. Laut, ungebremst, ihr ganzer Körper angespannt, zitternd, ein Bogen aus Muskeln und Haut. Für einen Moment ist alles an ihr Sex. Dann sackt sie zusammen, zieht zu mit sich hoch, ihr Blick glasig, weit, als hätte sie kurz die Welt verlassen. Küsst mich auf den Mund. Gierig. Ich weiß nicht, ob sie sich selbst schmecken oder einfach nur möglichst innig mit mir verbunden sein will. Je länger wir uns Küssen, desto mehr kommt sie wieder zu sich. Die Bewegungen ihrer Hände werden kontrollierter. Und vor allem entschlossener. Ja, sie sind überall, forschend, reibend.
Loslassen mit dir
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