Die letzten Tage waren hektisch, eine Besprechung jagte die andere und ich hatte keine Zeit, über meine jüngsten Sex-Aktivitäten nachzudenken.
Den nächsten Termin mit Luc hatte ich vorgemerkt, das genügte mir und beruhigte mich vorab.
Gestern Abend lockte mich Serge wieder mit seinem Geigenspiel, er spielte das Nocturno von Chopin und erweckte damit Sehnsucht nach Zärtlichkeit und Zuwendung. Er spielte es sehr eindringlich und ich hörte das Rufen darin und ging einfach wieder hinüber zu ihm. Ich wollte ihn spüren und nicht nur hören!
Aber dieses Mal nicht über den Flur, sondern ich ging auf die Terrasse hinaus und blieb bei der kleinen Steinmauer, die uns trennten stehen und warf kleine Steinchen aus dem Blumentrog an seine Scheibe. Er unterbrach und kam zur Türe. Als er mich da stehen sah, in meinem weißen durchsichtigen Nachthemd, meinen großen sehnsüchtigen Augen, riss er die Türe auf und kam zu mir.
Über die kleine Mauer hinweg küssten wir uns und er hob mich einfach auf und trug mich zu ihm hinüber. Drüben blieben nur meine Pantöffelchen.
„Hallo, Julia…..“, flüsterte er leise und nahm mich wieder mit in seine Traumwelt. Es war wie immer eine zärtliche Reise, mit vielen kleinen Pausen, intensiven Orgasmen und einigen Kamasutra-Übungen, die mich aufstöhnen und flüstern, mich wiegen und taumeln und letztendlich in langgezogenen Seufzern vergehen ließen. Es waren immer die langsameren Phasen, die mich so verrückt machten! Wenn er mich umklammerte und in mir nur leise Bewegungen und Stöße machte, mich gleichzeitig küsste und mit seinen Händen an meinen Rückenwirbeln intensiv auf und abglitt, verlor ich fast den Verstand. Mein Körper gerät da jedes Mal außer Kontrolle, jeder Muskel beginnt zu zucken und ich bäume mich auf. Doch er hält mich sanft aber fest in seinen Armen und das Ende ist immer unsere gemeinsame Erlösung.
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