Das Etui lag geöffnet da und ich sah wie er ihm lange dünne Nadeln entnahm und spürte, wie er sie auf meinem Rücken platzierte. Ich spürte sie eindringen und Schauer durchfluteten mich. Er hielt sie eine Weile still, zog sie ein wenig heraus und ging wieder tiefer, drehte sie dann und in meinem Gehirn explodierten tausend Seifenblasen in den buntesten Farben. Manche Nadeln waren am Ende vergoldet, manche empfand ich als glühend, was natürlich nicht der Fall war, aber es fühlte sich so an. Immer wenn er eine neue Nadel einsetzte, drehte er an den anderen und seine andere Hand massierte mit dem Daumen meinen Nacken, oder meine Hüfte. Manche Nadeln waren kürzer, es schien mir auch ein wenig dicker zu werden und die erzeugten einen dumpfen Klang in mir. Ich weiß nicht, wie viele Nadeln er platzierte, aber manches Mal strich er nur so mit der flachen Hand darüber und sie bewegten sich wie ein Kornfeld im Wind und ich begann zu zittern, stöhnte. Die Nadeln in meinem Nacken sandten Signale an das Gehirn, ich sah Blitze, sturmgepeitschte Gewässer und rollende bunte Kugeln. Die Nadeln an meinen Wirbeln erregten mich und ich erlebte einen Sturm von Orgasmen, die mich durchschüttelten und mich in Flammen versetzten. Das war dann `die letzte Konsequenz`, wie er es nannte!
Ich kann Dir nicht sagen, wie lange es dauerte, jedenfalls denke ich, es waren gefühlte fünf Stunden. Und während all dieser Behandlung blieb er völlig ungerührt, kein einziges Mal würde es schlüpfrig oder unangenehm. Während der gesamten Session drehte er meinen Körper zwei Mal um, entfernte die Nadeln, setzte immer wieder neue, tauchte sie in verschiedene Flacons, drehte und berührte sie und hatte sicherlich jeden meiner Muskeln mindestens zweimal zwischen seinen starken, muskulösen Fingern.
Als er gegangen war, kauerte ich unter der lauwarmen Dusche und weinte. Mein Nervenkostüm war total zerrüttet und ich spürte jeden Muskel. Eingehüllt in meinen Frotteemantel rollte ich mich am Bett zusammen und schlief sofort ein“, sie holte tief Atem und lehnte sich wieder zurück.
„Ach Lisa, war doch ok so, oder? Offenbar hat es Dir gefallen, hast Du etwas Neues erlebt!“, versuchte ich sie zu beruhigen. Offenbar hatte der Masseur etwas in ihr geweckt und es nicht ganz vollendet. Sie war noch immer geil und gierig auf Befriedigung
„Kann ich heute bei Dir schlafen? Ich will nicht alleine sein!“, sie schaute mich bettelnd an.
Wir verbrachten den restlichen Sonntag gemeinsam vor dem Fernsehgerät und sie hielt während der ganzen Zeit meine Hand.
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