Ludmilla Bibikow 2.

aus "Der Blitz legt Eier"

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Ludmilla Bibikow 2.

Ludmilla Bibikow 2.

Karin und Peter Dambier

Mathematik. Fourier Analyse. Gibt es etwas langweiligeres als Besselfunktionen? Ludmilla haßt Mathematik. Sie verabscheut Fourier Analyse - Aber sie ist begeistert von Bessellfunktionen. Ludmilla ist nämlich Funkamateur. Als Kind, als sie Juri Gagarin im Radio gehört hat, wie er aus dem Weltall zu allen Russen gesprochen hat, da hat Ludmilla sofort gewuß, daß sie auch Weltraumfahrer werden will. "Wo liegt denn der Weltraum?" hat die Großmutter gefragt. Ludmilla hat ihn irgendwo hinter Sibiren vermutet. "Dort wo die Welt alle ist, gleich dahinter" hat Ludmilla vermutet. Später hat ein Nachbar erzählt, daß er mit Juri Gagarin gesprochen hat, über sein Amateurfunkgerät. Statt in den Kindergarten ging Ludmilla zum Amateurradioklub. Als Ludmilla eingeschult wurde, konnte sie schon morsen. Als Ludmilla ihre Prüfung für die Amateurfunklizens bestand, hat Juri Gagarin ihr persöhnlich gratuliert. Sie hat ihre Prüfung mit Auszeichnung bestanden, und ihr Foto kam auf die Titelseite des Amateurradio Magazins. Ausser Juri Gagarin hat Ludmilla noch viele Kosmonauten kennengelernt. Alles Funkamateure. Jahre später, im Physikunterricht, hat die Lehrerin alle Schüler die Bandbreite von Radio Moskau, im UKW Bereich, ausrechnen lassen. Ludmilla kam auf einen völlig anderen Wert, als die anderen. Auch die Lehrerin lag daneben. Ludmilla hat vor der Klasse einen Vortrag über Besselfunktionen gehalten. Die Lehrerin hat ihren Ohren nicht getraut - aber sie hat einen Hochschulprofessor gefragt, und der gab Ludmilla Recht.
Heute studiert Ludmilla. Luft- und Raumfahrttechnik, Astrophysik, Elektrotechnik und Biologie. Alles gleichzeitig. Mathe gehört überall dazu. Mathe ist Ludmilla ein Graus - aber bei Besselfunktionen ist Ludmilla aufgewacht. Fourier Analyse ist Sklavenarbeit. Hundertmal das gleiche Rechnen, und dann alles zusammenaddieren. Aber zum Glück gibt es Buran. Computer gibt es viele an der Hochschule, aber Buran ist ein Elektronengehirn. Buran ist ein uralter ausgemusterter Rechner, den sich die Amateurfunkgruppe der Hochschule unter den Nagel gerissen hat. Ludmilla, und noch ein paar Begeisterte haben auf Buran ein Betriebssystem für Künstliche Intelligenz großgezogen. Selbstverständliche rechnen alle Beteiligten ihre Hausaufgaben auf Buran. Buran kann nicht nur rechnen, er beherrscht auch alle Tricks, wie man Formeln umstellen und auflösen kann. Gelegentlich finden die Computer Gurus Lösungen, die den Lehrern unbekannt waren. Selbstverständlich kann Buran die Flugbahnen aller Amateurfunksatellitten, der ISS und der Neuen MIR berechnen. Ludmilla ist mit sämtlichen Kosmonauten befreundet, und die amerikanischen Astronauten kennt sie auch alle.
Ludmilla möchte gerne die ISS, die Internaltinale Raumstation besuchen. Aber leider hat es Krach gegeben, zwischen den Amerikanern und den Russen, weil die Amerikaner bestimmen wollten wer die ISS betreten darf, und wer nicht. Da haben die Russen eine neue MIR gebaut, und die ist jetzt größer als die ISS. Die Japaner haben mitgebaut und gleich noch ein Hotel drangehängt. Heute sind mehr Amerikaner auf der MIR als auf der ISS. Die Europäer haben anfangs zu den Amerikanern gehalten, sind dann aber am Hausrecht der Amerikaner gescheitert und forschen heute, zusammen mit den Japanern, auf der Neuen MIR. Auf der MIR gibt es zwei Amateurfunkstationen. Die alte Station wurde von russischen und europäischen Funkamateuren gebaut und gehört zur eigentlichen MIR. Die neue Station ist eine Spende der japanischen Amateurfunkindustrie und wird ständig auf dem neusten technischen Stand gehalten. Ludmilla hat regelmäßig Kontakt zu beiden Stationen und Buran steuert die Antennenausrichtung.
Die nächste Vorlesung ist Biologie. Biologie macht Ludmilla viel Spaß. Ludmilla hat im Garten ihrer Eltern versucht Schachtelhalme zu züchten. Sehr zum Ärger von Mutter und Großmutter. "Aber Kind das ist doch Unkraut." Ludmilla hat immer wieder versucht Schachtelhalme in Blumentöpfe zu pflanzen, aber das ging immer daneben. Dann hat Ludmilla etwas von Reiki gehört. Reiki ist heilen durch Handauflegen. "Abrakadabra" hat Ludmilla gedacht. "Wieder so eine neumodische Religion - als ob es nicht schon zuviele Religionen gäbe. Schon der alte Echnaton hat gewußt, daß eine Religion genug ist. Damals wäre Ägypten fast an seiner Unzahl von Religionen zugrunde gegangen. Echnaton hat aufgeräumt. Er hat den Monotheismus erfunden. Das ganze Abendland sollte Ägypten dafür dankbar sein. Aber statt dessen gab es Kreuzzüge. Nichts als Kriege haben uns die Religionen gebracht. - Und jetzt Reiki!" Der Schüler, der Ludmilla mit Reika bekannt machte, war Buddhist. Buddhas Mutter war eine weise Elefantenkuh. - Ludmilla erinnert sich: Als Juri Gagarin aus einem Düsenflugzeug ausgestiegen ist, mit seinem weisen Schlauch, zum Atemgerät, da hat er ausgesehen wie ein weiser Elefant. War Buddhas Mutter eine indische Kosmonautin? Ludmilla bekommt eine Reiki Einweihung. Und danach wachsen die Schachtelhalme. Ludmilla wird der Liebling der Biologielehrerin. Bei Ludmilla gedeihen alle Pflanzen. Auch bei Tieren hat Ludmilla eine glückliche Hand.
Das interessanteste an Tieren ist die Klitoris. Sogar Eidechsen haben eine. Und Hyänen haben die größte. Die ist so groß, daß man Männchen faßt nicht von Weibchen unterscheiden kann. Die Weibchen haben mehr männliche Hormone als die Männchen, und sind sogar agressiver. Ein Wunder, daß die Männchen sich noch getrauen die Weibchen zu begatten. Ein Wunder wie Valeri.
Valeri ist ein frecher Kerl. Die meisten Mädchen machen einen Bogen um ihn. Ausgerechnet Ludmilla, die überhaupt nichts mit Männern anfängt, hat sich mit Valeri eingelassen. Alle ihre Freundinnen haben Ludmilla schreien gehört. Und sie haben noch mehr gehört. Wenn Ludmilla nicht ihr Ansehen verlieren will, muß sie es Valeri heimzahlen! Aber wie - womit?
Ludmilla hat sich von Valeris Vater ein Paar Handschellen ausgeborgt. Sie hat versprochen, daß Valeri die Handschellen heute nacht wieder zurückbringt. Valeris Vater ist Polizist. Er braucht die Handschellen zum Dienst wieder.
Nach der Hochschule ist Ludmilla wieder auf dem Roten Platz. Hoffentlich kommt Valeri auch - nachdem was er sich gestern herausgenommen hat!
Ludmilla sieht verboten scharf aus: Ein blauer Minirock, hauteng und kürzer als kurz. Darüber, auf nackter Haut, Valeris Lederjacke. Ludmillas Geheimnis - unter dem Minirock in blau, noch einmal der gleiche in braun. Beide lassen sich sowohl als Minirock, wie auch als Oberteil tragen.
Bei der Begrüßung greifen Valeris Hände sofort ans Ziel, was Ludmilla nicht nur auf ihren Brüsten spürt, sondern auch an Valeris Hose. Valeri bekommt rote Ohren. Und ihm wird so heiß, daß er vorerst seine Jacke nicht zurück haben will. Erst wenn es dunkel ist. Als Ludmilla nicht nur ihn, sondern auch sein bestes Stück begrüßt bleibt ihm die Luft weg. Ludmilla erkennt in den Augenwinkeln, daß sie von ihren Freundinnen beobachtet werden. Sie können es nicht erwarten, daß die Sonne untergeht.
Begeistert hilft Valeri Ludmilla aus seiner Jacke. Ludmillas Brüste sind ein architektonisches Meisterstück: Groß - aber freitragend, keine Stütze erforderlich. Kein BH kann so ein natürliches Schwingen, so eine elegante Tropfenform, dem Auge darbieten. Die Spitzen wie zwei wilde Erdbeeren, so hart und so rot. - Wie Valeris Antlitz. In Valeris Hose wird es eng. Als Valeri die Handschellen spürt ist es zu spät.
Ludmillas Freundinnen sehen was mit Valeris Händen, hinter seinem Rücken, passiert ist. Ludmillas Mund erstickt Valeris verblüfften Ausruf. Ludmilla umfängt Valeri wie eine Venusfliegenfalle ihre Beute. Valeri ist wehrlos. Valeris Jacke ist offen und Ludmilla knöpft sein Hemd auf. Dann reibt sie ihre harten Brüste auf Valeris pelziger Brust. Ludmillas Knie sorgen abwechselnd dafür, daß es in Valeris Hose noch enger wird.
Als die Lichter verlöschen angelt Ludmilla aus Valies Hose sein sauberes Taschentuch. Dann öffnet sie seinen Hosenstall. Valeri hat inzwischen jede Gegenwehr und jede Beherrschung aufgegeben. Valeri erleichtert sich in Ludmillas Hand, in sein eigenes Taschentuch. Er möchte Ludmilla umarmen. Aber er kann nicht.
Ludmilla verteilt hundert Küsse auf Valeris heißes Angesicht - und kühlt es mit seinem eigenen Samen. Dann steckt sie sein Taschentuch, zusammengefaltet in seine Brusttasche. Valeri duftet aufregend wie ein tropischer Urwald - besser als jede Turnhalle und jede Männersauna. Ludmillas fühlt ihre Klitoris - groß wie die der Hyäne - und erstickt ihren eigenen Schrei in Valeris Mund.
Vor Valeris Haustür versteckt Ludmilla die Schlüssel der Handschellen in Valeris klebrigem Taschentuch. Dann schlüpft sie aus ihrem duftenden, klatschnassen Höschen und setzt es Valeri als Mütze auf. Sie küßt Valeri zum Aschied und zieht ihm den Steg ihres Höschens über die Nase. Sie reibt Valeris Mund ein letztes Mal über ihren nackten Brüsten. Dann zieht sie den blauen Minirock als Oberteil über ihre Brüste. Valeris Mannespracht genießt die Freiheit - zum Gruß erhoben.
Ludmilla drückt auf alle Klingelknöpfe. Dann verschwindet sie in die Nacht.

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