Es schien so, als wäre die Jüngere der größere Wildfang, nachdem es erst schien, als käme Luise diese Rolle zu. Nachdem sie jedoch Luise im Stadtpark den Po ausklopfen musste, verhielt sie sich sehr artig. Jolanthe beendete die Stunde, indem sie die Arbeiten einsammelte. Sie blickte noch einmal zu Luise, ehe sie das Zimmer verließ. In den großen Augen des Mädchens lag eine eigentümliche Sehnsucht. Jolanthe musste auf sie achten.
Vier Tage später ging die Gouvernante im Stadtpark spazieren. Es war bereits früher Abend und die wenigen Gaslaternen entzündet. Jolanthe sah plötzlich einen Damenhut, der ihr bekannt vorkam. Sie näherte sich vorsichtig dem kleinen Teich, an dessen Gestaden sie die besagte Kopfbedeckung erblickt hatte. Jolanthe kauerte hinter einem Brombeerbusch, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Es war tatsächlich Luise, die es sich auf dem Schoß eines jungen Offiziers bequem machte. Erst lächelte die Erzieherin, da sie eine harmlose Turtelei vermutete. Als sie jedoch genauer hinblickte, gefror ihr das Blut in den Adern. Luises Röcke waren weit hochgeschoben und das war noch nicht alles! Das blütenzarte Höschen stand weit offen, wodurch sich die neugierigen Hände des feschen Leutnants auf ihrem munteren Hinterteil tummeln konnten. Noch dreister fand Jolanthe, dass er auch vornerum nicht untätig blieb. Der hübsche Kerl schickte seinen Ringfinger auf die Reise, dessen Ziel Luises Wäldchen zu sein schien. Jolanthe zwang sich zur Ruhe. Sie wollte sehen, wie weit Luise ging und welche Kühnheiten, sie dem Offizier noch erlauben wollte. Zu Jolanthes Überraschung ging das Mädchen recht forsch zu Werke. Luise entführte den Schweif aus der Hose des Leutnants, um ihn mit ihrer kleinen Faust zu umschließen. Das kecke Fräulein wichste seinen Lümmel derart bravourös, dass es Jolanthe ganz schwummrig wurde.
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