Lunas größter Wunsch

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Lunas größter Wunsch

Lunas größter Wunsch

Andreas

Sie beobachtete ihren neuen Vorgesetzten seit seinem ersten Arbeitstag. Wie der gutaussehende, hochgewachsene Mann sich gab, bewegte und redete, erregte Lunas Interesse. Sie arbeitete seit ihrer erfolgreichen Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin im selben Betrieb. Vor vier Jahren hatte sie ihre Gesellinnenprüfung bestanden und unter dem bisherigen Vorarbeiter Herrn Conrad gearbeitet. Der war nun in Rente gegangen und hatte den Stab an Jochen Hendricks weitergegeben. Jochen war 35 Jahre alt und gehörte zu den eher wortkargen Menschen. Während Herr Conrad für Luna eine Art Vaterfigur war, der ihr mit Rat und Tat zur Seite stand, übte Jochen Hendricks eine andere Art von Faszination auf die 22 Jahre alte Gärtnerin aus. Er ging mit Luna nicht auf eine besondere Art und Weise um, wie es Herr Conrad getan hatte. Für Jochen spielte das Geschlecht keine Rolle. Er behandelte Luna wie die männlichen Mitarbeiter, was sie einerseits ärgerte, aber auch anspornte. Obwohl Luna schlank war, konnte sie zupacken. Sie gehörte zu den Besten, wenn es ums Pflastern ging, und ihre Pflanzenkenntnisse waren überdurchschnittlich. Jochen bemerkte sofort, dass Luna in seinem Team eine wichtige Rolle spielte. Sie gefiel ihm auch rein äußerlich. Wenn sie auf den Knien mit dem Gummihammer die schweren Platten festklopfte, bot sie einen überaus reizvollen Anblick. Kurze Hosen waren seit Neuestem aufgrund des Arbeitsschutzes verboten. Luna umging diese Vorschrift, indem sie ihre grüne Arbeitshose bis unter die Knie aufkrempelte. Ihre Beine zeigten eine sanfte Bräune, die mit ihrem dunklen Haar eine perfekte Symbiose einging. Luna war bei den Kollegen beliebt, aber manche neideten ihr das gute Verhältnis zu Herrn Conrad. Seit dieser den Betrieb verlassen hatte, wurden die Karten neu gemischt.

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