Ihr Atem ging stoßweise, ihr Herz begann zu rasen. Ein Schwall von Feuchtigkeit hatte ihren Unterleib verlassen, sodass sie schon glaubte, sie habe unwillentlich gepinkelt. Ein wirklich irrsinniges Lustgefühl hatte ihren Körper durchflutete, ganz ohne Vorbereitung, ganz ohne Stimulation. Sie hatte sich kaum noch auf dem Stuhl halten können, musste ihren Hintern dauernd bewegen, um nicht durchzudrehen. In ihrem Handspiegel hatte sie gesehen, dass sie ganz bleich geworden war und Schweißtropfen auf der Stirn standen. Sie war rasch auf die Toilette geeilt, um sich frisch zu machen, sich zu entspannen und nachzudenken, was eigentlich mit ihr los war. Ihr Gesicht im großen Spiegel war eine Mischung aus freudiger Erwartung und purer Angst, bleich und schweißnass und ihr Slip, den sie nun kontrollieren konnte, war völlig durchnässt. Während sie noch ungläubig in den Spiegel starrte, legte sich dieses seltsame orgiastische Gefühl fast so rasch, wie es aufgekommen war. Sie wusch sich, schminkte sich neu, ging zurück und setzte sich wieder auf ihren Platz.
Vielleicht war alles nur ein Traum, eine Einbildung gewesen. Sie trank einen Schluck. Der Wein tat ihr gut, sie merkte, dass sie sich entspannte. War vielleicht etwas in ihrem Glas? So etwas wie positive k.o.-Tropfen, die einen nicht in Schlaf versetzen, sondern aufgeilen? Bevor sie diesen Gedanken fortführen konnte, kam eine neue Welle und durchflutete sie noch intensiver. Heiße Wallungen stiegen auf und flachten wieder ab. Sie musste ihren ganzen Willen aufbieten, um nicht in orgiastische Zuckungen zu verfallen, konnte aber nicht vermeiden, wieder unruhig auf ihrem Stuhl herumzurutschen. Am liebsten hätte sie sich in den Schritt gefasst oder zumindest ihre Brüste berührt und sich selbst befriedigt, nur um diese unglaubliche Spannung abzubauen.
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