Seine Erregung würde schon ausreichen, er könnte sich zu der Frau legen und mit dem beginnen, was sie erwartete und was er ihr quasi versprochen hatte. Doch dann merkte er auf einmal, dass sie nicht nur die Augen geschlossen hatte, sondern auch ganz regelmäßig atmete. Sie war weggetreten, war eingeschlafen, bevor sie erreicht hatte, was sie wollte, ohne dass sie ihre Lust befriedigen konnte. Das war in seinem Plan nicht vorgesehen. Das hatte er bei seinen Versuchstieren nie beobachtet. Er war höchst irritiert. Er fasste sie an, schüttelte sie leicht, keine Reaktion. Es gab auch keine Hinweise auf quälende sexuelle Albträume oder eine große, innere Anspannung. Es war sein Fehler, er hatte zu lange gezögert, nun war es zu spät. Er entschloss sich, erst einmal abzuwarten, sie eine Weile zu beobachten. Vielleicht würde sie bald aufwache. Wenn nicht, müsste er sie noch einmal den Strahlen seines Lustbeamers aussetzen. Er setzte sich auf das Bett und dachte über die neue Situation nach.
Die Frau schlief auch noch nach einer Stunde ganz fest und ruhig. Es war jetzt höchste Zeit, sie und ihre Lust wieder aufzuwecken. Das hatte ja bisher bei seinen Versuchstieren immer funktioniert, auch wenn sie aus dem Tiefschlaf erwachten, waren sie sofort bereit zu kopulieren. Er stand auf und holte den Lustbeamer aus der Hosentasche. Dann stellte er sich an das Fußende des Betts, nackt, wie er immer noch war, schaltete das Handy ein und richtete die Kamera auf die Frau. Kaum hatte er sie anvisiert und die Lust-App eingeschaltet, merkte er, dass sie sich veränderte. Lag sie eben noch verträumt und entspannt auf dem Bett, fing sie an zu zucken und verfiel dann in eine seltsame Starre. Erst allmählich öffnete sie die Augen, sie waren in eine ungewisse Ferne gerichtet, dann blickte sie um sich, dann sah sie ihn, dann schien sie sich an die Situation zu erinnern, in der sie war.
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