Ob es denn stimmen würde, dass er reich werden könne mit seiner Erfindung, sehr reich? Als er ihr ausführlich seine Vermarktungspläne erläutern wollte, unterbrach sie ihn. Er könne sich das alles sparen, davon würde sie nichts verstehen. Sie habe aber kapiert, dass er dringend eine Versuchsperson gebraucht hatte, eine mit der er seine Forschungen abschließen konnte. Und solch eine Person brauche er ja immer noch, denn es sei ja wohl etwas schief gelaufen, das habe sie ja selbst, am eigenen Leib erfahren. Und dann schlug sie ihm einen Deal vor, ein Geschäft zur beiderseitigen Zufriedenheit. Er könne seine Tests weiter mit ihr durchführen, alles mit ihr machen, was er noch brauche, so oft er wolle, so lange es nötig sei. Sie könne ihm sogar noch mehr für ihn tun, nicht nur als Versuchsperson. Wenn er ihr dies Dingsda, diesen Beamer ausleihen würde, könnte sie erproben, wie er auf Männer wirkt. Das sei doch auch für ihn wichtig, für die spätere Anwendung.
Sie überlegte nun laut, wie es sein müsste, wenn sie durch die nächtlichen Straßen gehen oder Bars aufsuchen würde und dann die potenten Männer anbeamen würde, die dann ganz wild wären, es mit ihr zu treiben. Noch besser sei es, lachte sie, impotenten Männer mit viel Geld geil zu machen, die würden das Doppelte zahlen, wenn plötzlich soviel Lust in ihnen aufkäme. Das seien ganz neue Dimensionen, die sich da für sie auftäten. Für diese Mitarbeit wolle sie nicht einmal Geld von ihm, vielleicht ein paar Spesen, ein bisschen Vorschuss, höchstens eine anständige Aufwandentschädigung, mehr nicht. Aber, dabei sah sie ihm fest in die Augen, sie täte das nur, wenn er sie an seinem späteren Gewinn beteiligen würde. Er müsse ihr zehn Prozent über zehn Jahre bezahlen, ab dem Zeitpunkt, an dem der Lustbeamer anfangen würde, Geld abzuwerfen. Sie brauche keine schriftliche Abmachung, keinen Vertrag, ihm genüge sein Wort, denn sie habe das Gefühl, dass er ein ehrlicher Mensch sei.
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