Lustvolle bizarre Welten

Begierde - Teil 7

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Lustvolle bizarre Welten

Lustvolle bizarre Welten

Joana Angelides

Ich schloss einen Moment die Augen. Er wird doch nicht…?

Und ja, er tat es.
Er trat auf das Tier zu, nahm es bei beiden zappelten Hinterbeinen und hob es an. Sein erigierter, riesiger Penis kam unter seinem Lendenschurz zum Vorschein und er rammte ihn der Ziege von rückwärts einfach hinein. Das Tier begann jämmerlich zu blöken, versuchte sich mit den Beinen frei zu strampeln, was ihr natürlich nicht gelang. Das Publikum grölte und tobte.
Der Riese auf der Bühne machte ungerührt weiter, und brüllte letztlich seinen Höhepunkt hinaus. Ich befürchtete, dass er das arme Tier in der Mitte auseinanderreißen wird. Mir wurde schlecht und ich erbrach mich neben dem Tisch. Was mir einen strafenden Blick „meiner Herrin“ eintrug.
Sodomie wie man es nachlesen kann, von mir noch nie erlebt und als teuflisch empfunden. Mein Blick suchte den Tisch des Mannes mit der Dogge. Sie hechelte und wirkte angespannt, er strich mit seiner Hand beruhigend über ihren Kopf und Rücken. Plötzlich sah ich die beiden in einem anderen Licht und es schauderte mich.

Als der Mann auf dem Podest endlich zu brüllen aufhörte wurde das Licht schwächer und irgendjemand führte die Ziege hinaus. Ich weiß nicht, ob sie das überlebt hat. Doch das belastete offenbar niemand, sie tobten vor Begeisterung und lachten und widmeten sich wieder ihren Getränken.

Neben uns stand plötzlich Isabella in ihrem giftgrünen Kleid. Sie blies mir den süßlichen Geruch ihrer Zigarette ins Ohr und griff ungeniert nach meinem Penis.
„Verschwinde, der gehört mir. Zumindest für eine Weile!“, zischte „Meine Herrin“ und ließ die Peitsche leicht hin und her schwingen.
Isabelle zog an ihrer Zigarette und blies den Rauch direkt ins Gesicht der Wütenden.
„Niemand gehört Jemand! Eure Art, sich Sklaven zu halten, sie zu beherrschen und zu dominieren missfällt mir! Love no War!“ schrie sie in die Menge, hob ihr Glas und widmete sich der Gesellschaft am Nebentisch.

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