Als sie später wieder vorbeikam flüsterte sie mir zu:
„Komm doch Morgen abends einmal vorbei, ich habe neue Skulpturen gemacht und auch einen neuen, wunderbaren Drink nachbekommen! Ich zeige Dir neu geschaffene Glasblumen und garantiere Dir eine wunderbare Nacht!“, dann verschwand sie in der Tiefe der Halle. Mir wurde heiß und kalt bei dem Gedanken, ich könnte wieder in ihre Welt der Albträume und Fantasien und Drogen entgleiten.
Einige Mädchen auf der Bühne tanzten wieder um die Stangen herum, andere lagen eng umschlungen oder allein auf den Pölstern spielten mit den Erotiktools und stöhnten noch immer vor sich hin. Ich konnte einige Gesprächsfetzen erhaschen, wo es darum ging, mit welchen Strafen und Belohnungen man die Sklaven am wirkungsvollsten bedenken sollte. Plötzlich kam Bewegung in die Menge. Am anderen Ende der Halle flammte Licht auf und Scheinwerfer beleuchteten die kleinen Mauern und Nischen dort. Ein Mann stand vor einem Sektkübel, zog kleine Zettel heraus und las Nummern vor. Es fand offensichtlich eine Auslosung statt.
Jedes Mal, wenn eine Nummer gezogen wurde, stand einer der Gäste auf und brachte seinen Sklaven oder seine Sklavin nach vorne und hängte sie mit den Ketten oder Hundeleinen an einen der Haken an einer der Mauern an.
Die so angeketteten „Hündchen“ standen nun aufrecht und loteten aus, welchen Radius sie für ihre Bewegungsfreiheit hatten. Da ihre Halsbänder meist innen mit Dornen bestückt waren, gingen sie sehr vorsichtig vor. Das Ganze erinnerte mich an die Gladiatorenkämpfe im alten Rom.
Mein Freund, ich fragte mich wirklich, wo ich da hineingeraten war! Aber außer mir, fanden das alle sehr unterhaltsam.
Als alle angekettet waren, traten einige in eine Reihe vor und bekamen so eine Art Revolver in die Hand. Jeder hatte eine bestimmte Farbe an seiner Kleidung in Form einer Kokarde befestigt.
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