Lustvolle bizarre Welten

Begierde - Teil 7

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Lustvolle bizarre Welten

Lustvolle bizarre Welten

Joana Angelides

Das sind die sexuellen Abenteuer des Journalisten Peter in mehreren Episoden.

Völlig überraschend und ohne Vorwarnung verstrickt sich der Journalist Peter in ein Netz von Drogen und seinen eigenen lüsternen Träumen.
Er flieht aus seiner gewohnten Umgebung, In der Hoffnung diesem peinigenden Laster zu entkommen. Er übernimmt den Auftrag seines Redakteurs, in fernen Ländern zu recherchieren, Berichte darüber zu schicken und gerät doch immer wieder in fast zerstörerische Abgründe, die Venusfalle schnappt erbarmungslos zu

Er stürzt sich in Abenteuer, erliegt seiner unendlichen Lust und Gier nach körperlicher und geistiger Befriedigung und hemmungslosen Sex. Er spürt, wie die Verzweiflung langsam und stetig von ihm Besitz ergreift, was er in Briefen an seinen väterlichen Freund und Mentor zu artikulieren versucht. Es ist ein verzweifelter Versuch, seinem eigenen Gefängnis zu entkommen.

Er ist immer wieder die hilflose Fliege im Netz seines eigenen Sexus.


Die Domina stand nun auf und fuhr ihrer Sklavin zärtlich durch die Haarmähne, dann riss sie jedoch unvermutet grob daran und zog ihr Gesicht mit dem offenen Mund in die Höhe.
„Wirst Du mich heute noch mit Deiner Zunge verwöhnen? Aber so, dass ich zufrieden bin, dass ich Dich nicht wieder an Deine Pflicht erinnern muss? Oder muss ich heute noch einmal die Peitsche nehmen oder Dir die Salbe mit einem Klistier verabreichen?“ schrie sie sie an.
„Ja Herrin, jaaaaaa!“, versicherte diese panisch und ihre Stimme überschlug sich.
Von allen Züchtigungen und Strafen hatte sie offenbar die meiste Angst vor dieser Salbe. Sie musste teuflisch sein, ich erinnerte mich an die gellenden Schreie von einem der Mädchen bei der ersten Session dieser Art.

Ich zog mich wieder in mein Loft zurück, war froh, dass man mich nicht entdeckt oder womöglich sogar gerufen hatte. Der süßliche Geruch der brennenden Windlichter und der Metallschale erfüllte das ganze Loft und versetzte auch mich in eine Art dämmrigem Unterbewusstsein.
Was mussten das für extreme Gefühle sein, dass diese Frau solche Macht über ihre unterwürfige Sklavin hatte? Es konnte nicht nur Sex sein, sie zeigten auch zärtliche Gefühle und hingebungsvolle Erotik. Trotz der Quälereien war die Sklavin ihr rettungslos verfallen, ertrug jeden Schmerz, ja verlangte ihn sogar. Mir schauderte.


Ich schlafe immer bei offenem Fenster, bzw. offener Balkontüre. Gestern hörte ich in die Nacht hinein, ob von drüben noch irgendwelche Geräusche kamen, doch es war völlig still. Ob die Sklavin die verlangte Scheckung gerade durchführte, ob sie es auch zur Zufriedenheit ihrer Herrin tat?
Endlich, nachdem ich bereits zwei schlaflose Nächte hinter mir hatte, übermannte mich die Nacht und ich fiel in den Schlaf. Wobei sicherlich auch der rauchgeschwängerte, süßliche Duft im ganzen Loft nicht ganz unschuldig war.

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