Lustvolle Gefangenschaft

Weiberschlucht - Teil 8

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Lustvolle Gefangenschaft

Lustvolle Gefangenschaft

Franck Sezelli

Die nächsten Tage und Nächte vergehen für Alex wie im Rausch, im Sinnen- oder Lustrausch. Er ist in der Pfahlhütte der Hahn im Korb, zwar nur mit zwei Hühnern, aber diese fordern ihn völlig. Nachts schläft er zwischen Fiola und Rilxa, die ihn vor dem Einschlafen und ab und zu auch mitten in der Nacht, dazu animieren, sie zu bedienen. Das heißt, sie ranzunehmen, zu nageln, zu vögeln, sich mit ihnen zu vereinigen, wie die geneigte Leserin, der verehrte Leser das gernhätte. Für Alex läuft es auf das Gleiche hinaus: Mal will es die eine, mal die andere. Wenn deutlich wird, dass beide ihn haben wollen, muss er aufpassen, dass er keine irgendwie bevorzugt. Er macht im Kopf eine Strichliste, zumindest merkt er sich, in welcher er zuletzt gesteckt hat. Am Morgen gewinnt meist Rilxa, weil sie die Aktivere ist und meist eher wach. Sie spielt mit seiner Morgenlatte, bis er aufwacht, und manchmal sitzt sie schon auf ihm, bevor er richtig munter ist.
Während danach Rilxa ein kräftiges Frühstück für alle bereitet, kommt häufig auch Fiola noch zu ihrem Recht. Sie kuschelt sich noch verschlafen an ihn, spielt mit seiner klebrigen schlappen Wurst, bis sie wieder stramm und hart geworden ist und empfängt Alex mit geöffneten Schenkeln zu einem Guten-Morgen-Fick.
An einem solchen Morgen, Alex weiß nicht mehr, wie viele Tage und Nächte er schon mit seinen beiden Gattinnen verbracht hat, denn als solche sieht er sie nun an, da sie sich rührend um ihn bemühen und er sie eben regelmäßig begatten soll, an einem solchen Morgen, als er gerade auf Fiola liegt und so richtig im Zuge ist, hört er von unten, von der Lichtung, Lärm.
Helles Mädchengeschrei, aufgeregte Rufe und schnelles Getrappel. Er späht über den Begrenzungsbalken seitlich neben der Liegestatt hinunter, als ihn Fiola empört von sich stößt, weil er erstens in seinen lustvollen Bewegungen aufgehört hat und zweitens, weil sie auch etwas sehen will. Da rennt doch da unten ein nackter Mann vor einer Horde kreischender Frauen her, die ihn wahrscheinlich einfangen wollen. Sie sehen nur seine Rückseite, weil er bei ihnen schon vorbei ist, da bleibt er auf einmal mitten im Lauf stehen und macht stattdessen einen heftigen Satz nach vorn und fällt auf seine Nase, wie man so schön sagt, wenn man es nicht an sich selbst erlebt.
Eine der Verfolgerinnen reißt triumphierend die Arme hoch, denn sie steht auf einer langen Lederleine, dessen anderes Ende um das Fußgelenk des Mannes gewunden ist und ihn so zu Fall gebracht hat. Die anderen vier Frauen, alle jung, alle schwarzhaarig, vom selben exotischen Typ wie Alexander sie bisher hier kennengelernt hat, stürzen sich auf den Mann und drehen ihn herum.
Da schreit Alex auf: »Ronald!«
Und tatsächlich, der Mann, der inzwischen von den ihn belagernden nackten Mädchen überwältigt ist, hebt den Kopf und schaut sich um.
»Ronald, bist du es wirklich? Was machst du denn hier? Ich dachte, du hast die Polizei verständigt.«
»Alex!«, schreit Ronald zur Antwort. »Bist du auch gefangen? Ich dachte, du lässt nach mir suchen. Ach, du Sch...!«
Weiter kommt er nicht, denn eines der Mädchen hält ihm mit Gewalt den Mund zu, zwei sitzen rechts und links auf seinen ausgestreckten Armen, eine auf seinen Schienbeinen. Ronald wehrt sich heftig, wird jedoch der Übermacht nicht Herr. Er kann weder die Arme noch die Beine bewegen. Er versucht, seinen Kopf zu befreien, und wirft sein Becken nach oben und will sich drehen, hat aber keine Chance.
Alex ruft ihm zu: »Lass den Widerstand, der hilft dir nicht. Die Mädchen wollen dir nichts Böses. Lass es einfach zu. Du kannst es auch genießen. Wir finden einen Weg, hier wegzukommen.«
Dann wird Alex von Fiola angeknurrt. Sicher will sie nicht, dass er weiter mit Ronald redet. Ronald kann auch nichts mehr sagen. Das Mädchen, das ihm zuerst den Mund zugehalten hatte, sitzt nun auf seinem Gesicht, die Knie seitlich von seiner Brust, ihre Schnecke offenbar über seinem Mund. Lange muss sie nicht auf die Wirkung ihrer Weiblichkeit, ihres Geruchs und Geschmacks warten. Ronalds Penis erhebt sich langsam in seiner Körpermitte. Die junge Frau, die ihn zu Fall gebracht hat, ist dazugekommen und unterstützt mit ein paar Wichsbewegungen die wachsende Erektion. Dann schwingt sie sich auf ihn, führt sich sein steif gewichstes Glied ein und beginnt, ihn zu reiten. Sie und die Frau auf seinem Mund halten sich gegenseitig, streicheln und küssen sich auch.
Alexander weiß nicht, was er machen soll. Eigentlich wird hier sein Freund vor seinen Augen vergewaltigt. Muss er versuchen, aus seiner Hütte zu kommen und ihm zu helfen? Aber vielleicht ist es ihm gar nicht unangenehm? Eine Frau zu lecken, die andere zu ficken oder besser noch von ihr gefickt zu werden, das wünscht sich doch jeder Mann! Alex beruhigt sein Gewissen mit der Tatsache, dass er sowieso nicht an den bewaffneten Wächterinnen ohne Schaden vorbeikäme.
Das Zusehen macht ihn auch zunehmend geiler. Er besteigt deswegen Fiola von hinten, das heißt, er legt sich auf ihren Rücken, so kann auch sie weiterzusehen und er über ihre Schulter. Fiola hebt ihren Hintern leicht an, sodass er wieder in die warme feuchte Schnecke fahren kann, in der er vor der störenden Unterbrechung war.
Als die da unten fertig sind, sieht er, wie Ronald seinen Widerstand aufgegeben hat und sich von den wilden Frauen abführen lässt.
Er ruft ihm noch zu: »Kopf hoch! Und steh deinen Mann, bis wir hier rauskommen.« Dann schenkt er seinen Samen der sich unter ihm windenden Fiola.
***
Rilka und Fiola sind erstaunlicherweise nicht aufeinander eifersüchtig. Auch am Tage halten sie Alex meist auf einem hohen Erregungslevel. Sie verstehen es, sich ihm immer mal wieder körperlich zu nähern. Sie schmiegen sich an ihn, reiben sich an ihm, bieten ihm manchen Einblick. Ihre süßen Hintern streifen wie unabsichtlich oder auch mal provokativ sein Becken, ihre Brüste drücken bei manchen Gelegenheiten gegen seinen Rücken oder suchen die Begegnung mit seinen Händen. Sie kommen zu ihm und küssen ihn verlangend, schieben ihm ihre Zunge zwischen seine Lippen und legen seine Hand auf ihre feuchte Schnecke. Sie fassen auch ungeniert an sein meist halbsteifes Glied und freuen sich, wenn es sich ihnen entgegenreckt.
Alex nimmt sich mal die eine, mal die andere, auf dem Tisch, im Sitzen oder Liegen, von vorn oder hinten, quer über einem Stuhl, sich auf der Bettstatt wälzend, wie es sich gerade ergibt. Dabei passiert es auch, dass die eine Alexanders Glied packt und ihn dabei unterstützt, es bei der anderen einzuführen.
Auch die Methode, die ihnen Otrere gezeigt hat, wendet Rilxa gelegentlich an, wenn sie den Anschein hat, dass Alexanders nächste Erektion zu lange auf sich warten lässt. Hingebungsvoll lutscht sie seinen Schwanz, der oft noch von den Säften Fiolas glänzt, was sie noch mehr anmacht, bis er ihr aufrecht und hart zur Verfügung steht.
Gerade als der stark geforderte junge Mann wieder einmal tief in Rilxa steckt, die sich mit dem Oberkörper auf den Tisch gelegt hat, und Fiola von hinten seine Eier gepackt hält, um endlich seinen Erguss herbeizuführen, hört man draußen auf der Lichtung Geschrei und Gekreisch. Gilkas laute Stimme klingt abweisend, auch Myrina schreit aufgeregt. Aber vor allem hört man noch andere Frauenstimmen, die immer wieder laut etwas rufen.
Alexander registriert, wie Fiola und auch Rilxa unruhig werden. Fiola lässt ihn los und stürzt an den Rand der Hütte, um hinauszusehen, Rilxa schüttelt ihn kurzerhand ab und folgt Fiola. Ratlos bleibt Alexander in der Mitte des Raumes stehen. Er hat das Gefühl, dass sich da etwas Beunruhigendes zusammenbraut.
Fiola und Rilxa begreifen, sie verstehen natürlich, was die Frauen rufen.
»Wir wollen das Mannstier sehen!«
»Her mit dem Mannstier!«
»Keine heimlichen Stöpseleien!«
»Brunft für alle!«
Ratlos und etwas ängstlich sehen sich Alexanders Gattinnen an. Es geht auch gegen sie, aber was sollen sie machen? Erleichtert sehen sie, wie die Schamanin langsam aus dem Wald auf die Lichtung tritt, hinter ihr die Stammesfürstin. Bis zum Waldrand müssen sie gerannt sein, aber jetzt schreiten sie würdevoll auf die wütenden Frauen zu. Es kehrt Ruhe ein, alle haben sich erwartungsvoll den beiden Führerinnen zugewandt.
Otrere verflucht heimlich den jungen Mann und die ungeschickten Frauen, die ihn haben fliehen lassen. Nur so kann die Anwesenheit von Männern im Tal bekannt geworden sein. Hier war dann auch der größte Tumult, sodass die Frauen, die das Gerücht gehört haben, hierhergekommen sind. Oder aber eine der Ältesten oder der Wächterinnen hat doch nicht dichtgehalten. Es hilft nichts, jetzt muss sie den Schaden begrenzen.
»Liebe Schwestern, niemand will euch etwas vorenthalten. Wir haben die Tatsache, dass wir ein Mannstier zu unserer Verfügung haben, bisher nicht weiterverbreitet, weil es sich hier erst an seine neuen Umstände gewöhnen und zahm werden muss. Wir haben vorerst nur Rilxa und Fiola zu ihm geschickt, um ihm beizuwohnen, in der Hoffnung, dass diese das letzte Mal vom Pech verfolgten Frauen diesmal trächtig werden. In nur zwei Tagen findet unser großes Fest der Lustspalte statt. Das soll zugleich der Beginn der neuen Brunft werden. Auf diesem Fest bekommen alle Gelegenheit, unser Mannstier kennenzulernen und sich mit ihm zu verlustieren. Alles weitere wird dann geregelt werden, auch die Deckung der Jungfrauen.«
Viele der Frauen murren immer noch und sind nicht zufrieden.
»Ich sehe, einige wollen nicht so lange warten. So sei es denn. Wer von euch ist denn bereit, jetzt sofort die Brunft zu beginnen, wer bietet sich unserem Mannstier zu einer Begattung an?«
Zwei junge wilde Frauen drängen sich nach vorn und bieten sich der Schamanin an, eine weitere folgt.
»Gut, ich sehe, ihr wollt das. Dann sei das hier die Probe für unser großes Fest in zwei Tagen.«
Otrere berät sich kurz mit Oroka, die neben sie getreten ist und winkt dann eine der anderen Frauen heran. Sie flüstert ihr etwas ins Ohr, worauf diese davonstürmt.
Otrere geht die Treppe zum Pfahlhaus hinauf, während Oroka die drei Ungeduldigen, die sich gemeldet hatten, zu ihren Füßen auf den Boden sitzen lässt.
Die anderen Frauen umringen die Gruppe. Sie ahnen, was sich hier gleich ereignen wird und tuscheln aufgeregt miteinander. Aller Blicke sind auf den Eingang der Hütte gerichtet, wo sie das Mannstier vermuten.

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