” Psychologisch lässt sich Retos vulgäre Ausdrucksweise problemlos erklären: Er war hin- und hergerissen zwischen Eifersucht und rasender Geilheit, zwischen Skylla und Charybdis, zwischen Verachtung und Vergötterung. Seine Geliebte vor den beiden Kollegen als “Luder” zu titulieren und sie gleichzeitig zu stossen, bereitete seiner Männerseele wonnigliches Vergnügen. Lydia folgte seinen Bewegungen; sie war jetzt die perfekte Fickmieze. Gelassen tat sich Sam an einem weiteren Lachsbrötchen gütlich; irgendwann wäre dann die Reihe wohl an ihm. Lydia legte sich auf den Rücken; ihr schwangerer Bauch war jetzt für alle drei Männer bestens sichtbar, ebenso ihre zum Zerbersten prallen Brüste. Reto konnte fast nicht von ihr ablassen und stiess genussvoll zu, wieder und wieder, beflackert vom Kaminfeuer. “Lass mich jetzt auch mal.” Nino Ambrosino wurde ungeduldig.
Wie Schuljungs stritten sie sich jetzt – sie zankten um Lydias Weihnachtsmuschi. Diese konnte nicht genug bekommen. Sie entzog sich Reto kurz vor dessen Orgasmus und versank mit Nino in einem Zungenkuss. Sam massierte ihre Brüste; der Duft des Rosenöls heizte alle Beteiligten an.
Wenig später hätte Lydia kaum mehr zu sagen vermocht, wer sie jetzt gerade vögelte; sie öffnete sich für alle Drei; die Weihnachtsherzen der drei Männer schleuderten Weihnachtsblut ins Gefässsystem; wie Schneemannsruten standen ihre Speere von ihnen ab. Als Sam an der Reihe war, leerte er den Rest des geheimnisvollen Fläschens auf Lydias Fötzchen und rieb ihr das Rosenöl ins Liebesloch. Erst brannte es ein wenig, dann aber glühte Lydia vor Lust und drängte sich an Sam. Von den drei Lovern hatte er den mit Abstand grössten Schwanz; lustvoll umklammerte ihn Lydia mit ihrer Vaginalmuskulatur. Reto beugte sich über sie und küsste sie innig. Die Aktivitäten seiner Kollegen hatte er mittlerweile akzeptiert und wusste: Je besser Sam seine Geliebte vögelte, desto mehr würde sie sich entspannen, desto inniger würde sie ihn küssen. Dem war auch so. Nino massierte ihre Brüste und ihren Bauch; einträchtig begleiteten die drei Schneemänner Lydia zu einem schäumenden, brandenden Orgasmus.
Mittlerweile war der Kalbsbraten in der Küche leider verkohlt. Die drei Männer liessen von Lydia ab, halfen ihr, das Haus zu lüften, zogen ihre schweren Wintermäntel an und begaben sich nach Hause, zu ihren Ehefrauen und Kindern. Am 24. Dezember würden sie dann im engsten Kreise, wie jedes Jahr, unterm Bäumchen sitzen und “Stille Nacht” singen.
Happy Christmas to you all.
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