Diese neue Sekretärin läuft hier herum, als wären wir ein Bordell und den Männern hier scheint das sogar zu gefallen …“
„Ja, das ist wirklich extrem provokant“, erwiderte die andere.
Informationen, die früher direkt bei Sophie ankamen, liefen nun zuerst über Klara. Noch unterstützte Klara ihre Schwester in der Firma, baute dabei jedoch gleichzeitig ihre eigene Struktur auf. Sie wusste genau, dass Sophie erst weiter aufsteigen musste, bevor sie selbst daraus Vorteile ziehen konnte.
Zunächst wollte Klara herausfinden, wie weit Sophie ihr privat tatsächlich folgen würde. Für Klara gab es keine Hemmungen, und sie wollte auch Sophie dazu bringen, alles zu wagen.
Die U-Bahn war fast leer. Neonlicht flackerte über Metallstangen und spiegelte sich in den Fenstern, in denen sich ihre Gesichter doppelt zeigten – zwei Frauen, die sich zum Verwechseln ähnlich sahen und doch so verschieden waren.
„Zieh deinen BH aus“, sagte Klara leise, beinahe beiläufig, als würde sie vorschlagen, die nächste Station früher auszusteigen.
Sophie lachte nervös. „Spinnst du?“
Ein junger Mann saß schräg gegenüber. Sein Blick wanderte immer wieder von seinem Handy herüber, schnell, unsicher, neugierig.
„Niemand achtet wirklich auf dich“, flüsterte Klara. „Alle sehen nur das, was sie sehen wollen.“
„Mach es einfach so wie ich“, erwiderte ihre Schwester. Ruhig und selbstverständlich griff sie unter ihr Shirt, zog ein Stück Stoff aus dem Ärmel und ließ es achtsam in ihrer Tasche verschwinden. Keine Eile. Kein Drama.
„Jetzt du.“
Sophie spürte, wie ihr Herz schneller schlug.
Langsam glitt ihre Hand unter den Stoff ihres Oberteils. Ein Moment des Zögerns. Dann verschwand auch ihr BH in der Tasche.
Die beiden sahen sich an und kicherten leise.
„Versteck deinen Schoß hinter der Tasche und streichle dich. Siehst du, der Typ beobachtet uns.
Machtspiele mit dem Poolboy
Sophie von Wolfenstein - Teil 6
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Machtspiele mit dem Poolboy
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