Dann griff sie zur Flasche mit dem Öl.
Großzügig ließ sie es über Schultern und Bauch laufen. Der Stoff dunkelte nach, glänzte im Sonnenlicht. Mit bedächtiger Konzentration rieb sie das Öl ein. Es verdrängte das Wasser und ließ die Konturen ihres Körpers klarer hervortreten.
Er hatte längst aufgehört, wirklich zu arbeiten. Der Kescher bewegte sich nur noch mechanisch durch das Wasser. Der Stoff, der eben noch blickdicht war, wurde immer durchsichtiger, je mehr Öl sie verteilte.
Klara lächelte kaum merklich, während eine Hand ihre Brust massierte und die andere sie zwischen den Beinen verwöhnte.
Plötzlich richtete sie sich auf.
„Könntest du mir kurz helfen? Nur den Rücken“, rief sie, als wäre es die selbstverständlichste Bitte der Welt. Sie wartete seine Antwort nicht ab, sondern legte sich auf den Bauch. Die Sonnenbrille verbarg ihre Augen.
Einen Augenblick zögerte er, dann ließ er den Kescher sanft im Wasser gleiten und trat näher.
Der Abstand zwischen ihnen war nun nicht länger gesellschaftlich geordnet, sondern rein körperlich spürbar.
Er nahm die Flasche, goss behutsam etwas Öl auf ihren Rücken und begann, es vorsichtig zu verteilen. Mit einer respektvollen Berührung strich er über ihre Haut.
Sie spürte seine Unsicherheit.
„Etwas fester“, murmelte sie ruhig.
Seine Hände wurden sicherer, wanderten über ihre Schultern, den Rücken hinab über ihre Hüften. Seine Atmung veränderte sich, wurde unregelmäßig.
Sie ließ es geschehen, denn sie wusste, dass Sophie sie von oben beobachtete. Genau darum ging es ihr.
Seine öligen Hände massierten nun mit Kraft ihr Gesäß, und langsam mischte sich Lust ins Spiel. Ein leises Stöhnen entkam ihr, das sie nicht mehr unterdrücken konnte, und unbewusst spreizte sie ein Stück ihre Schenkel.
„Du bist wunderschön“, sagte er leise. „Dein Körper …“
Machtspiele mit dem Poolboy
Sophie von Wolfenstein - Teil 6
6 13-21 Minuten 0 Kommentare
Machtspiele mit dem Poolboy
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