Die Männerversteherin

IV.

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Die Männerversteherin

Die Männerversteherin

Anita Isiris

Wie gesagt, war mir Regina für ein Liebesspiel unter Frauen zu perfekt. Ich versuchte also, mich in einen Mann zu versetzen, der im wahrsten Sinne davor stand, sie zu vögeln. Ja, die Regina. Blitzgescheit, abenteuerlustig und jetzt gerade oben ohne, vermutlich. Bestimmt gab sie sich ihren Lovern nicht gleich ganz. Sie wollte, wie alle Frauen, ertastet, erkämpft, erobert werden. „Like your motorbike?“ Bei mir klingelten die Glocken. Regina hatte sich den Polizisten gekrallt, einen gut aussehenden Stallion. Den Polizisten, der uns die Führerscheine ausgestellt hatte. „No crime at all.“

Meine Finger glitten tiefer. Ich reizte meine geschwollene Clit, öffnete die Schenkel. „Let me entertain you.“ Was war der Mann charmant! Regina sagte kein Wort – ich hörte jedenfalls nichts. Vielleicht beherrschte sie die Flüstersprache besser als er? Ob sie noch ein Höschen anhatte? Ich war geil wie ein Frettchen. Ich drehte mich zum Beistelltisch und nahm meinen Dildo aus der Schublade. Ich zögerte nicht lange, wollte etwas Hartes in mir spüren. „I want to fuck you now.“ Bestimmt hatte sich der Mann an zahlreichen Pornofilmchen aufgegeilt, sich die Textzeilen gemerkt. Und jetzt würde er meine Freundin bumsen. Wie gut ich ihn verstand... wie sehr ich Regina benied!

Dann stöhnte Regina auf. Ob er einen grossen Schwanz hatte? Ich schob den Dildo so tief rein, wie ich konnte. Ich versuchte, den Rhythmus des liebenden Paares zu übernehmen, bewegte meine Hüften. Regina schrie, der Stallion keuchte. Was machte er mit ihr, verdammt?

Ich stand kurz vor dem Orgasmus und presste die Schenkel zusammen. So ist es für mich am intensivsten.

Der Fan sirrte. Die klebrige Hitze hatte mich erreicht.

Ich würde vor dem Einschlafen noch einmal duschen müssen.

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