Wir nahmen in der hintersten Reihe Platz. Für einen Bruchteil einer Sekunde ging mir durch den Kopf, dass Livon ohnehin nicht im Stande gewesen wäre, aufrecht zu gehen. Ich hatte doch ganze Arbeit geleistet an seinem Zentralorgan.
„Suçer“, sagte er. „Suçer“. Aha. Es gab da Begriffe in dieser fremden Sprache, die ich in meinen Wörterbüchern nicht fand. Das Wort klang aber dermassen obszön aus Livons Mund, dass ich sofort begriff, dass er von mir geblasen werden wollte. Ich öffnete seinen Reissverschluss und musste nicht lange suchen. Livons Schwanz war riesig. Ich umfasste den Schaft mit einer Hand und rieb sanft, so, als wollte ich ihm beim Wichsen helfen. Auf der Leinwand fanden diese herzerfischenden Strassenkämpfe statt. Der Pianist legte sich ins Zeug.
„Ta fente“, sagte Livon. „Donne-moi ta fente.“ Was wohl konnte eine „fente“ sein? Ich überlegte differnzialdiagnostisch. „Zunge“ hiess „tongue“. „Busen“ hiess „sein“. „Po“ hiess „cul“. Aber „fente“?
Schlagartig war mir alles klar. Livon wollte meine Muschi. Hier, im dunklen Kino, vor dem ahnungslosen Pianisten und im Rücken der ahnungslosen Sue.
Mein Unterleib wurde schwer und warm. Livon streichelte mich zwischen den Schenkeln, und ich war froh, dass ich einen leichten Sommerrock trug. Diese Röcke haben eben schon was Gutes – mal abgesehen davon, dass einem immer frischer Wind um die Beine weht, was ich sehr mag. Geschickt massierte Livon mein Fötzchen, meine „fente“ und ich musste die Lippen zusammenpressen, um nicht aufzustöhnen.
„A tergo“, sagte er. „C'est le plus mieux.“ Latein beherrschte ich natürlich. „A tergo“. Von hinten. Ich kniete mich also auf meinen Kinostuhl und bot Livon meinen Hintern dar. Dieser schob mein Höschen zur Seite und betastete meine Spalte. Ich hielt es kaum mehr aus, wie auch mein Tagebuch mir bestätigt. Es war so warm, so dunkel, so geil... ich fühlte mich wie in der künstlichen Gebärmutter des Natural History Museums in London.
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