Mamas Hilfestellung

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Mamas Hilfestellung

Mamas Hilfestellung

Andreas

Sie vertrieb die Gedanken an Karl, da sie aus anderen Gründen in diesem Laden war. Kathrin sprach eine Verkäuferin an, die gerade dabei war, silberne Handschellen ins Schaufenster zu legen. „Könnten sie mir weiterhelfen? Ich bräuchte etwas zum…Hintern… versohlen.“ Kathrin sprach das Substantiv mit gedämpfter Stimme aus. Die freundliche Frau lächelte unter ihrem Pagenschnitt.

„Da gibt es mehrere Varianten! Wir hätten Gerten und Rohrstöcke im Angebot, oder möchten sie vielleicht ein Paddle? Ich kann ihnen gerne eine Auswahl zeigen.“ Daraufhin führte sie Kathrin zu einem Regal, in dem sich verschiedene Schlaginstrumente fanden. Kathrin zeigte sich beeindruckt. Ein gelblich schimmernder Stock aus Rattan gefiel ihr besonders, dessen Griff mit schwarzem Gummi verkleidet war. Während ihn die Verkäuferin in Papier einschlug, suchte Kathrin ein breites Leder-Paddle aus, das sie ebenfalls mitnehmen wollte. Die nette Verkäuferin gab Kathrin noch den Tipp, das sie auch schlichte Haushaltsgegenstände benutzen könnte. „Haarbürste oder ein Kochlöffel, Gürtel, Lineal…es gibt da einiges, was sie bestimmt daheim haben. Kann ich sonst noch, etwas für sie tun?“ Kathrin lächelte. Sie deutete mit dem Zeigefinger auf einen karierten Rock, der an eine Schuluniform erinnerte. Sie nannte Sylvies Größe, worauf die Verkäuferin ins Lager eilte. Sie kam freudestrahlend zurück. „Ich habe noch einen Rock in Größe 36! Der wird ihrer Freundin bestimmt sehr gut zu Gesicht stehen.“ Kathrin lachte. „Oh, nein, der Rock ist für meine Tochter!“ Die Frau mit dem schwarzen Pagenkopf schaute etwas irritiert, fragte aber nicht nach weiteren Details. Kathrin bezahlte eine recht üppige Summe, verließ aber den Laden trotzdem mit einem zufriedenen Gefühl. Sie fuhr entspannt nachhause, während die Tasche mit ihren Errungenschaften auf dem Rücksitz lag. Als sie die Wohnung betrat, kam ihr schon Sylvie entgegen. Sie überreichte ihrer Mutter die Liste mit den abzuarbeitenden Aufgaben. Neugierig blickten ihre Augen zu der Tüte, die ihre Mutter in der Hand hielt. Kathrin griff hinein, um ihrer Tochter den karierten Rock zu überreichen. „Den wirst du während des Lernens tragen, damit du den Ernst deiner Lage nicht vergisst!“ Sie wusste, was die Mama damit meinte. Kathrin zupfte an Sylvies Jogginghose, die sie meistens zuhause anhatte. „Zieh dich um und dann treffen wir uns in meinem Arbeitszimmer. Wir haben keine Zeit zu verlieren!“ Dass es nun so schnell ging, verunsicherte die junge Frau. Sylvie rannte in ihr Zimmer, um sich schnell umzuziehen. Der rot-schwarz karierte Rock passte perfekt, schien aber doch sehr kurz zu sein. Sylvie errötete, als sie vor dem Spiegel stehend, ihr Outfit begutachtete. Sie fühlte sich nicht sehr wohl, da das Röckchen gerade mal die Hälfte ihrer Oberschenkel bedeckte. Vermutlich lag darin Mamas Absicht, dass ihr Töchterchen spüren sollte, dass der Popo sich in steter Gefahr befand. Sylvie schlüpfte in ein weißes Polohemd mit kurzen Ärmeln, das sehr gut zu dem Rock passte. Sie setzte sich auf ihr Bett, während sie ihre Sneaker zuschnürte. Von draußen hörte sie Mamas Stimme rufen.

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Fortsetzung geplant

schreibt Thunders

Es wird einen weiteren Teil dieser Geschichte geben. Eine Fortsetzung ist ja im ersten Teil angedeutet und sie wird definitiv kommen. Freut mich, wenn meine Geschichten gefallen. LG Andreas

sehr gut- Fortsetzung?

schreibt lisah

sehr gut, könntest Du weitere Folgen als Fortsetzung schreiben? Gerne auch weitere Ff Geschichten (Mutter/Tochter) mit Paddle, Tawse oder Rohrstock. vielen Dank.

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