Auf einen zusätzlichen Hieb konnte sie verzichten. Kathrin musste ab jetzt noch genauer zielen, damit sie die vorhandenen Striemen nicht kreuzte. Der sechste Treffer landete tief, wo der Übergang der Schenkel zum Popo verlief. Es handelte sich um eine gemeine Stelle, die Sylvie die Tränen ins Gesicht trieb. Sie konnte jetzt einfach nicht mehr widerstehen. Sylvies Handflächen rieben die getroffene Stelle, bis die Mama ihr Veto einlegte.
„Kein Poporeiben! Du wirst einen zusätzlichen Hieb bekommen, weil du die Regeln nicht einhältst!“
Sylvies Bitte um Nachsicht verhallte. Kathrin setzte auf Konsequenz, da ihre Tochter bisher nicht gerade durch Lernbereitschaft aufgefallen war. Zudem war es Sylvie, die Kathrin um eine strenge Aufsicht bat. Kathrin rief sich genau dies ins Gedächtnis, als sie zum siebten Schlag ausholte. Sylvie bäumte sich auf, aber sie unterließ es, nach hinten zu langen. Kathrin wartete ab, bis sie wieder ruhig über der Tischplatte lag. Auf Hieb acht folgte der neunte, wobei Kathrin beide Pobacken bedachte. Der zehnte Streich landete auf der höchsten Erhebung des geplagten Popos. Sylvie wurde schmerzhaft bewusst, dass sie die nächsten Tage mit einem Sitzproblem zu kämpfen hatte. Nr. 11 und die anschließende Nr.12 setzte Kathrin dicht untereinander. Sylvie schluchzte, wobei sie ihre langen Haare in den Nacken warf. Sie hielt es kaum noch aus, wusste nicht, wie sie jetzt noch den Zusatzhieb überstehen sollte. „Es gibt nur noch einen Rohrstockstreich, den du aushalten musst. Reiße dich zusammen, Sylvie, damit es auch dabeibleibt!“ Die unverhohlene Drohung zeigte Wirkung. Sylvie drückte ihren Körper an die Tischplatte, streckte den mit etlichen Striemen verzierten Hintern in die Höhe. Sie nahm sich ernsthaft vor, mehr zu lernen. Sie brauchte eine optimale Beurteilung bei der Fortbildung. Vielleicht benötigte sie einen striemigen Popo, um ihre Ziele erreichen zu können.
Mamas Lektion
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