Man hilft sich eben mal

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Man hilft sich eben mal

Man hilft sich eben mal

Emil Lorenz

Wir kannten uns schon so lange, dass ich in diesem Moment die Gefahr gar nicht erkannte. Mein kurzer Blick auf ihre Brüste, die sich vehement gegen den Stoff drängten, war obligatorisch. Dass sie diesen Blick sehr wohl kannte und ihn billigte, war mir nicht klar. So kam es, dass wir uns kurz nach 14 Uhr trafen und gemeinsam mit meinem Firmenwagen und dem notwendigen Werkzeug zu ihrer neuen Wohnung fuhren. Vielleicht hätte mir auffallen können, dass die Hose, die sie trug, ihren Klassehintern und ihre Figur äußerst positiv hervorhoben und dass ihre Brüste, ohne die Krankenhauskleidung, sehr viel freizügiger zur Geltung kamen.
Wir machten uns sogleich ans Werk. Kirsten bot sich an, uns einen Kaffee zu machen, während ich den Router nebst Computer anschloss und gangbar machte. Beim Router war es so, dass mir nichts anderes übrigblieb, als mich auf den Boden zu legen, um die notwendigen Anschlüsse und Informationen zu bekommen und vornehmen zu können. Kirsten hatte sich, während der Kaffee durchlief, umgezogen. Obwohl draußen schon der Winter Einzug gehalten hatte, war es in der Wohnung angenehm warm. Trotzdem überraschte es mich, dass sie sich in ein überlanges Kurzarm-Shirt geschmissen hatte, dass den einen oder anderen Blick auf die Ansätze ihrer Brüste erlaubte, wenn sie sich auch richtig dazu bewegte. Ich versuchte gerade, auf dem Rücken liegend, den Router in seine Befestigung an der Wand unter dem Schreibtisch zu drücken, da schlenderte Kirsten herüber und stellte sich leicht breitbeinig über meine am Boden ausgestreckten Beine und blieb einfach so stehen, den Blick ruhig auf mich gerichtet.
„Du machst das sehr geschickt.“ Sagte sie und deutete mit einem Kopfnicken auf den Router.
„Na ja, geschickt, ich habe zufällig den gleichen zu Hause, das hilft.

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