Manchmal

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Manchmal

Manchmal

Marc R. Kuhn

Manchmal, dachte sie, manchmal reduzierte es sich doch auf das Eine, während sie sich im Spiegel betrachtete.
Sie lächelte sich selbst frech an, zupfte dabei ihre Unterwäsche zurecht, setzte sich gekonnt in Szene, und spürte ihre Erregung wachsen.
Manchmal wollte sie ihn einfach nur spüren, ihn für sich haben und von ihm genommen werden.
So sehr sie sonst von seiner liebevollen Zärtlichkeit eingenommen war, manchmal, ja manchmal, wollte sie sich einfach nur hemmungslos lebendig fühlen, und sich in ihrer Lust verlieren.
So wie jetzt, als sie selbstverliebt ihre Hände über ihren Körper wandern lies während sie es kaum erwarten konnte, das es die Seinen wären.
Ein letzter prüfender Blick in den Spiegel, ein hungriges Grinsen, dann betrat sie das Schlafzimmer.
Das Bett war leer.
Doch bevor sie sich wundern konnte, waren da seine Arme, die sich um sie legten, als er von hinten an sie heran trat. Sie an sich zog, so heftig das es ihr den Atem aus dem Leib stieß und das Seufzen ungehört blieb, das ihr auf den Lippen lag.
Dieser Mann kannte sie einfach zu gut, hatte voller Gier, nach ihr, auf sie gewartet. Nur um ihr jetzt eine Hand auf die Brust zu legen und die andere zwischen die Beine gleiten zu lassen.
Fest, streichelnd, liebkosend, keinen Gedanken daran verschwendend ob sie vielleicht Nein sagen könnte.
Er wollte sie und wusste sie wollte ihn. Er nahm sie sich.
Während seine Finger ihre Nippel durch den fast nicht vorhandenen BH liebkosten, lies seine Hand ihr Höschen schnell feucht werden. Dabei drängte er sie immer weiter zum Bett.
Seine Lippen wanderten ihren Hals entlang, als sie sich an ihn presste, ihr Po an seiner Männlichkeit reibend. Mehr als atmen konnte sie schon nicht mehr. Zu sehr erregte sie jede seiner fordernden Berührungen, seiner Küsse und Liebkosungen.
So das da nicht der geringste Widerstand war, als er sie vor sich aufs Bett stieß, das sie auf allen Vieren landete, ihr das Höschen herunter zerrte und seine Zunge zwischen ihre Pobacken gleiten lies.
Seine Hände zogen ihren Po auseinander, als seine Zunge sich in sie schob.
Und sie kam. Krallte ihre Hände ins Lacken. Als ihr Kopf sich auf ihre Brust legte und sie mehr wimmerte als stöhnte, überwältigt von der Lust und wie schnell sie über sie gekommen war.
„Was…?“ schaffte sie gerade noch zu sagen, als er ihn sie glitt, und sie Mund und Augen nur noch von einem kehligen Stöhnen begleitet aufreißen konnte. Bevor sie sie sie wieder fest verschloss und sich erneut von seinem Stößen mitreißen lies.
„Bitte…“ war noch so ein Wort, das er ignorierte, als sich seine Hände auf ihre Hüften legten, damit er noch tiefer und schneller in sie dringen konnte. Was ihr egal war, da sie selbst nicht wusste was sie damit hatte sagen wollen. Bitte mehr, bitte weniger, sowas von egal, als sie sich um ihn zusammen zog und ihren Kopf im Kissen vergrub, um das Brüllen zu zähmen, das sich ihr entrang, bevor sie zu zittern begann, als all ihre Muskeln sich erst zusammen zogen, dann entspannten.
Er ließ kurz ab von ihr, lies es zu, das er aus ihr glitt. Gab ihr die Gelegenheit auf die Seite zu sinken und ein paar Mal tief zu atmen, bevor er ihr Bein nahm, ihr sanft in die Wade biss und es auf seine Schulter legte.
Sie sah ihn ungläubig an, als er sie soweit für sich öffnete, ihren Blick mit einem wissenden Lächeln erwiderte bevor er ohne zu zögern wieder in ihr war. Im Rhythmus seiner Stöße konnte sie nur noch stöhnen, jedes Mal, wenn er hart und tief in sie drang. Sein Blick hielt dabei den ihren gefangen. Kündigte ihr immer wieder an, wann er wieder ihn sie dringen wollte.
„Fu…“, wollte sie gerade stöhnen, als alles um sie herum in der puren physischen Empfindung von ihm genommen zu werden verschwand, seine Finger ihren Scham berührten und ihr im Wechsel mit seinem Stoßen noch die letzte Möglichkeit nahm wieder sie selbst zu werden. Stattdessen hätte sie in diesem Moment nicht einmal mehr ihren Namen gewusst, hätte man sie gefragt, geschweige denn sich selbst erkannt, beim Blick in den Spiegel.
Er aber, ihm gefiel was er sah. Ihre zerzausten Haare. Die Unterwäsche, die mehr noch irgendwie an ihr hing, statt getragen zu werden. Der leichte Schweißfilm auf ihrer Haut. Der zugleich verwirrte und verlangende Blick in ihren Augen, der ihm verriet, dass das Spiel noch nicht vorbei war.
Sie so hart küssend, dass ihre Zähne dabei gegeneinanderstießen, glitt er wieder aus ihr. Seine Lippen wanderten ihren, von ihrem nach Luft ringenden Körper herab, als sie sich gerade noch von ihrer letzten vollendeten Ekstase erholte.
Bis sein Kopf zwischen ihre Schenkel drang und sie laut stöhnend zur Decke blickte, ohne etwas zu sehen, zu sehr mit den Empfindungen beschäftigt, die sie unweigerlich auf ihren nächsten Höhepunkt zu trieben.
Seine Zunge, warm und kalt vom Speichel zugleich, glitt an ihrer Scham entlang. War gleichzeitig herrlich weich und im richtigen Moment so hart, wie sie es brauchte. Seine Lippen küssten sie voll Zärtlichkeit, brachten sie dazu, sich erneut für ihn zu öffnen. Ihre Hände gruben sich in seine Haare, als er ihre sich entblößende Lust zwischen seine Lippen saugte.
Hielten ihn dort, als eine Welle des Verlangens und der Erlösung nach der anderen durch sie peitschte und sie schon lange nicht mehr unterscheiden konnte, wann sie kam uns wann es nur der kurze Weg dorthin war.
Und Gnade ihr Gott, er wollte auch noch das Letzte bisschen Lust aus ihr heraus holen.
Gerade wollte sie ihn mit dem letzten bisschen Kraft und Atem darum bitten, als sein Mund von ihr abließ. Aber nicht um ihr Ruhe zu gönnen, sondern um ihr zu zeigen, dass es noch ein Jenseits der Lust gab.
Seine nackter Körper glitt an ihr entlang, bis er sie küsste, und gleichzeitig wieder all ihre Sinne mit seinem Verlangen nach ihr erfüllte.
In ihr ruhend, nur gelegentlich zuckend vor unterdrückter Gier, küsste er sie zärtlich, ganz im Widerspruch zu seinem bisherigen Handeln. Leckte ihr dabei eine Schweißperle von der Stirn, lies seine Wange über ihre streichen, und nahm sie dann, in dem Wissen sich komplett gehen lassen zu können.
Nur noch selbst hart und tief in ihr zu kommen war sein Ziel, das jeder Stoß zum Ausdruck brachte. Jeder einzelne so intensiv und voller Leidenschaft, das sie gekommen wäre, hätte er sie nicht bereits so völlig fertig gemacht.
Als sie spürte, wie er ihn ihr zucken begann, sein Blick den Fokus verlor und er keuchend Luft holte, überraschte sie sich selbst damit, das nicht nur er zwischen ihren Schenkeln Vollkommenheit fand.
Stattdessen kam sie noch einmal mit ihm, heftiger als zuvor.
Und lernte dabei, wozu sie in ihrer Lust und er in seinem Verlangen fähig war.
Irgendwann später, nebeneinander liegend, kaum fähig sich zu rühren und auch wohlig uninteressiert danach, sich mit Lächeln und Blicken liebkosend, murmelte sie: „Also manchmal…“ und schenkte ihm ein leises, perlendes Lachen.

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