Es waren mehrere Wochen vergangen und ich vermißte ihre lebhafte Zügellosigkeit. Sie ließ mich die Trübsal vergessen. Sie wirkte auf mich wie eine euphorisierende, sehr starke Droge. Sie machte mich süchtig und ich sehnte mich danach sie in meinen Venen zu spüren. Die Nacht vor dem Treffen schlief ich sehr unruhig. In wilden, obsessiven Träumen sah ich Jasmin. Sie war nackt. Ihre schulterlangen Haare zerzaust. Schweiß stand auf ihrer glatten Stirn und zwischen ihren weißen Brüsten glitzerten einzelne Tropfen. Ihr einladendes Hinterteil presste sich gegen meinen Bauch. Es war ein intensiver Traum und als ich aufwachte, bemerkte ich eine unergründliche Gier nach ihrem jungen, makellosen Körper. Mühsam ordnete ich meine Gedanken. Der schwarze, starke Kaffee war dabei eine sehr große Hilfe. Ich begann meine Zimmer aufzuräumen und ich spürte, daß ich wieder im Rennen war. Der Schmerz begann sich zu verflüchtigen und ich fieberte dem Abend entgegen. Nachdem ich einen ganzen Karton leerer Wein und Bierflaschen zusammengetragen hatte, diverse Aschenbecher geleert und mir eine heiße Dusche gegönnt hatte, begann ich mich auf Jasmin vorzubereiten. Wie würde es sein sie wieder in meinen Gefilden zu haben?
„Hey hey My my, Rock’n’Roll is here to stay...It’s better to burn out than to fade away...“
Ich war mir sicher an diesem Tag. Absolut sicher, daß Neil Young Recht hatte. Es war besser zu verbrennen als einen schleichenden Tod sämtlicher Gefühle zu sterben. Ich bekam einen Ständer als ich an Jasmin dachte. Ihre großen Nippel, die ich so gerne zwischen meine Lippen nahm um manchmal auch hineinzubeißen. Sie war ein mehr als scharfes Gerät. Höchste Sicherheitsstufe, Krisengebiet in meiner Levis. Es klingelte an der Türe und ich beeilte mich sie zu öffnen. Jasmin stand vor mir; lächelnd und strahlend schön. Ihr unglaublicher Körper steckte in schwarzen Lederhosen, hauteng und von mattem Glanz. An den Füßen trug sie pfeilspitze High Heels, die mindestens 15 cm hohe Absätze hatten. Eine weiße Chiffon Bluse bildete den krönenden Abschluß. Ihr rundes, weiches Gesicht strahlte. Ihre kinnlangen Haare waren streng nach hinten gekämmt.
„Wie eine entfesselte Bankiersgattin!“, kam es mir in den Sinn. In Anbetracht meiner angespannten finanziellen Situation schien es mir nur recht und billig zu sein, sie für diese Assoziation zu bestrafen. Ich nahm sie fest bei der Hand und zog sie sogleich in meine Wohnung.
„Hey, was hast Du denn vor?“
Manchmal ist es besser zu verbrennen...
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Manchmal ist es besser zu verbrennen...
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