Männer sind doch auch irgendwie Menschen …

Weißes Gold - Teil 9

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Männer sind doch auch irgendwie Menschen …

Männer sind doch auch irgendwie Menschen …

Franck Sezelli

In zärtlicher Umarmung zu liegen bei 'ner Frau, man glaubt es kaum:
für starke Männer oft ein heimlicher Traum.

« Die Prinzessin saß mit der Staatssekretärin und den Leiterinnen des Instituts und seiner angeschlossenen Einrichtungen zusammen, um den Besuch auszuwerten. »Die Männer in der IGA haben vom Prinzip her keine Aufgaben, die nicht auch die übrigen Spermaten Feminas haben, die in den Männerhäusern untergebracht sind. Auch diese müssen regelmäßig Sperma abgeben, wenn auch nicht so häufig. Darüber hinaus stehen sie sowohl für planmäßige Begattungen als auch für die Beglückung unserer Bürgerinnen zur Verfügung, etwa bei den Tanzveranstaltungen, zu denen sie hinbeordert werden. Dass einige auch noch das Privileg haben, tageweise mit vertraglich gebundenen Frauen zusammenzuleben, ist eine andere Sache. Nun, die jetzigen Insassen der IGA haben es nicht verdient, sozusagen vollkommen weggesperrt zu sein, denke ich. Wir haben diese Vorführung mit den sechs Männern und der Drehbühne erlebt. Wäre es nicht möglich, solche Vorführungen an verschiedenen Orten des Landes zu veranstalten? Das würden sich sicherlich viele Frauen gern ansehen, wir könnten dafür sogar Eintritt verlangen. Und – möglicherweise finden sich überall Frauen, die diese Art der Spermaabnahme gern unterstützen und freiwillig die Rolle der Ficke übernehmen, auch in solchen Vorstellungen. Das wäre eine echte Abwechslung für die Lieferer, und sie kämen im Land herum. Auch auf einer solchen Reise könnten sie ihre täglichen Lieferaufgaben erfüllen. Natürlich müssten genügend Spermeusen solche Touren begleiten.«
»Auf jeden Fall sind wir im Palast bereit, nicht wahr, Flora und Prunella, und da können wir auch für die anderen Palastdamen sprechen, ab und zu einige der Sämer der IGA in den Palast einzuladen, um entsprechende Gartenfeste zu veranstalten. Das kann genauso funktionieren wie hier im Institut, wo Sie das ja auch organisieren.
Worüber wir im Kronrat beraten sollten, ist die Frage, ob es notwendig ist, ganz speziell ausgesuchte Spermaten hier auf Dauer in der IGA zu halten. Dafür brauchen wir unter anderem wissenschaftliche Daten über deren Potenz im Vergleich zum Durchschnitt der Spermaten. Heiba, bereite das bitte mit dem Institut vor! Denn vielleicht könnte man auch alle Spermaten für einen gewissen Zeitraum, vor allem in deren Jugend, zum Intensivgewinnungsdienst verpflichten und in dieser Zeit in der IGA internieren. Unter Umständen müsste man die Zahl der jeweils Internierten leicht erhöhen.«
Die Regentin dankte noch einmal den Institutsangehörigen für den guten Einblick, den sie gewonnen hatte, und sprach die Hoffnung aus, dass – auch unter eventuell veränderten Bedingungen – die Arbeit dieser Einrichtungen für Forschung, Lehre, Samenproduktion und Export zum Wohle des Königreiches erfolgreich weitergeführt wird.
Auf dem Rückweg in den Palast, allein mit ihren Hofdamen, meinte die mächtige Frau: »Ihr seid doch auch der Meinung, dass wir etwas zur Verbesserung des Lebens dieser Spermaten tun müssen? Männer sind doch auch irgendwie Menschen …«

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Vielversprechende Pläne

schreibt Annie

Lange nichts geschrieben, aber jedes Kapitel ist sehr gut und nun wird es noch interessanter durch die geplanten Reisen - freue mich sehr darauf.

Gedichte auf den Leib geschrieben