Männer sind doch auch irgendwie Menschen …

Weißes Gold - Teil 9

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Männer sind doch auch irgendwie Menschen …

Männer sind doch auch irgendwie Menschen …

Franck Sezelli

In zärtlicher Umarmung zu liegen bei 'ner Frau, man glaubt es kaum:
für starke Männer oft ein heimlicher Traum.

Auf Wunsch der Regentin waren alle IGA-Lieferer zum Abschluss des hohen Besuchs noch einmal im großen Saal zusammengerufen worden. Erwartungsvoll saßen sie in einem lockeren Halbkreis, ihnen gegenüber standen leere Stühle für die Prinzessin und ihre Begleitung sowie die Institutsleitung. Die Stühle standen weit genug auseinander, sodass die hinter jedem Sämer stehende Spermeuse bequem auch zwischen ihnen durchgehen könnte, vielleicht um im Bedarfsfall bei ihnen Hand anzulegen. Um den Hals jedes Mannes war eine Lederschlinge gelegt, die an der Stuhllehne befestigt war. Sie gestattete es ihm zwar, aufzustehen, aber nicht, sich vom Stuhl zu entfernen. Bei einigen der Sämer waren die Handgelenke durch ein weiteres Band verbunden, das hinter ihrem Rücken entlangführte. So konnten sie die Hände zwar locker bewegen, aber nicht nach vorn nehmen. Das hatte die Institutsdirektorin trotz des Protestes der Anstaltsleiterin, die ihren Insassen vertraute, aus Sicherheitsgründen angeordnet.
Als Cunni mit ihrem Gefolge den Saal betrat, erhoben sich die Männer und bei dem einen oder anderen auch dessen Schwanz. Die Nacktheit der wirklich attraktiven Prinzessin und der Hofdamen verfehlte bei ihnen ihre Wirkung nicht.
»Vielen Dank, ihr Lieben! Nehmt doch wieder Platz!« Die junge Herrscherin hob ihre Arme zum Gruß und nahm Platz. Ihre Begleitung folgte dem Beispiel.
»Ich habe euch hier noch einmal zusammenkommen lassen, weil ich euch zum einen danken wollte für den freundlichen Empfang, den ihr mir und meiner Delegation bereitet habt, und denen, die es betrifft, auch dafür, dass ihr euren Diensten auch in unserer Gegenwart nachgekommen seid – und das mit meist größerer Ernte als gewöhnlich, wie mir versichert wurde. Zum anderen möchte ich euch ganz allgemein Dank sagen für den unersetzbaren Einsatz, den ihr tagtäglich für unser Königreich leistet.

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