Es waren alle möglichen Frauen, die ihn ficken wollten, dicke, dünne, üppige, magere, junge, alte, weiße, schwarze und sie wollen es in allen möglichen Stellungen treiben, liegend, stehend, sitzend, hockend. Die Bilder bereiteten ihm ungeheure Lust und auch die Frauen schrien vor Glück und verlangten nach mehr, nach immer mehr. Denn er hörte auch ihre Stimmen, ihre rauchigen, verführerischen Stimmen, verstand aber kein Wort, doch es war eindeutig, was sie wollten. Er nahm sogar ihren Duft wahr, der den der Kerze deutlich übertönte, einen Duft, den nur brünstige Frauen verbreiteten, die im Moment der höchsten Ekstase ihre Säfte, ihre Körperflüssigkeiten verströmten. Sie waren sexuell über erregt und wollten, dass er ihre Erregung spüre, und wollten zugleich ihn spüren, ihn in sich spüren. Als er merkte, dass er dazu noch gar nicht bereit war, fing er an zu zittern und zu zucken und sogar zu weinen, richtig zu weinen, aus Angst oder weil er ihre überbordenden Gefühle nicht erwidern konnte? Aber während diese Bilder immer intensiver wurden, sich immer schneller abwechselten, immer dringlicher wurden, ihn immer stärker berührten, merkte er, dass diese Erregung ihn nun auch packte, wie sich eine Erektion seiner bemächtigte, wie sein Schwanz immer großer wurde und wie die Lust nach Sex übermächtig wurde, eine Lust, die er in dieser Intensität noch nie zuvor gespürt hatte, so drängend war sie. Und nun sah er sich selbst ganz deutlich in das Geschehen eingreifen und aus der Vielzahl der anonymen Verführerinnen, schälten sich einige wenige konkrete heraus. Seine Phantasien vermischten sich mit seinem wirklichen Leben, seine irrealen Wünsche wurden von seinen realen Erfahrungen gespeist. Da war die üppige Bauchtänzerin, die er vor Jahren in einem Lokal gesehen hatte und die immer wieder seine sexuellen Phantasien beflügelt hatte.
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