Mariangela - die Tavernentochter

7 7-12 Minuten 0 Kommentare
Mariangela - die Tavernentochter

Mariangela - die Tavernentochter

Anita Isiris

Dann stach sie der Hafer und sie ergriff Stefanos Lanze. „Haiiii“… entfuhr es diesem. „Che cosa fai…?“ „Was machst Du da?“. „Fammi l’ amore“, forderte Mariangela ihn beherzt auf. „Nimm mich“. Stefano liess sich das nicht zweimal sagen und schob die Bettdecke zu Boden. Mariangela in ihrer drallen, wenngleich unschuldigen Nacktheit, raubte ihm den Verstand. Als wäre sie eine Delikatesse, machte er sich über sie her und schob seinen Körper über sie. „Dammi il tuo culo“, „gib mir Deinen Hintern“. Gierig griff Stefano ins Fleisch von Mariangelas Pobacken. Intuitiv zog sie die Schenkel an und gab Stefano ihr Innerstes preis. Stefano spielte mit einer fürs Mittelalter ungewöhnlichen Zärtlichkeit minutenlang an Mariangelas heisser Vulva, bevor er entschieden, mit einem kräftigen Stoss, in seine Geliebte eindrang. „Haiii“… dieses Mal war es Mariangela, die einen unterdrückten Aufschrei fahren liess.

Dann waren die beiden nur noch ein Knäuel aus Füssen, Beinen, Achseln und Händen. Die Lust, die beide über Jahre aufgebaut hatten, brach sich Bahn. Lange konnte Stefano sich nicht beherrschen und spritzte ganz tief in Mariangela ab. Als beide, vom Mondlicht beschienen, erschöpft nebeneinander lagen, wurde ihnen schmerzlich bewusst, dass sie offiziell nicht zusammenkommen würden. Zu streng waren die Vorstellungen von Mariangelas Vater. Wenn sie ihn schon eines Tages verlassen würde, dann nur mittels Heirat in einen höheren Stand. Der Küchenjunge genügte ihm nicht.

So kam es, dass es Stefano weiterhin beschieden war, Mariangela zwischen den Tavernentischen zu beobachten. Wie sie den Männern ihren Ausschnitt zeigte. Wie sie sich bückte, um da und dort eine Münze aufzuheben. Wie Männerhände an ihr spielten. Wie sie Weinkrüge schwang, aber ab und an auch eine Hand willig gewähren liess. Einmal weniger lang, einmal länger. Wenn sie mit hochrotem Kopf die Küche betrat und ihm zulächelte, fühlte er jedes Mal einen Stich im Herzen.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 7484

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben