Mariangela gibt sich hin

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Mariangela gibt sich hin

Mariangela gibt sich hin

Anita Isiris

Dann ergab ein Wort das andere. Der Ritter erhob sich schwankend und folgte Mariangela ins Innere der Taverne, während ihr Vater weiterhin ungerührt Bierkrüge verteilte. Er war ein Hüne von einem Mann, und niemand wagte es, eine Bemerkung fallen zu lassen und schon gar nicht, sich mit ihm anzulegen. Ritter Kuno musste sich am Treppengeländer festhalten um nicht zu stolpern und folgte Mariangela in ihre Kammer.

Stefano schmetterte einen Tonteller an die Küchenwand, drehte sich auf dem Absatz um und folgte den beiden. Mit feuchten Handflächen erreichte er seinen Beobachtungsposten, einen Nebenraum mit einer von ihm angefertigten Ritze, die den Blick auf Mariangelas Bett freigab. Er bekam mit, wie Mariangela ihr Kleid aufknöpfte, nach hinten griff und ihr Haarband löste. Ein Mondstrahl erhellte ihre Schulterpartie, und auch der Ritter schälte sich aus seiner Kleidung. Staunend und lachend spielte Mariangela an seinem Gemächt, als hätte sie noch nie etwas anderes getan. Welche Unschuld! Welche Lust! Welche Neugier! Welches Verlangen! Nackt sah Ritter Kuno jünger aus, als Stefano ihn eingeschätzt hatte. Seine edle Kleidung hatte den Eindruck eines etwa 30jährigen Mannes erweckt, aber Ritter Kuno war bedeutend Jünger. Er fuhr Mariangela durchs Haupthaar, dann küsste er sie auf die Stirn. „Wunderbar, Mädchen“, sagte er in einer Sprache, die Stefano nicht verstand. Dann warf er sich auf die junge Frau und drückte ihre Schultern auf den Strohsack, der ihr als Matratze diente. In wilder Leidenschaft rieb er seinen harten Speer an ihrem Bauch, während er lustvoll Mariangelas Brüste knetete. Er ging vollkommen anders zugange als der zaghafte Stefano, der die schmetterlingsgleiche Zartheit von Mariangelas Vulva zu schätzen gewusst hatte.

Es kam zu einer regelrechten Balgerei in Mariangelas Kämmerlein, und sie vergass sich vollkommen. Sie warf sich auf den Bauch und präsentierte dem Ritter ihre Kehrseite. Dieser drosch mit kräftigen Händen mehrmals auf sie ein, dann knetete er lustvoll den drallen Po der Römerin. Wenig später drang er von hinten in sie ein, und Mariangela richtete ihren Blick genau auf die Ritze in der Holzwand, hinter der sie Stefano vermutete. „Prendimi!“, keuchte sie. „Nimm mich!“ Ritter Kuno pfählte sie lustvoll und schoss kurz darauf eine heisse Ladung Sperma in ihr Inneres. Mariangela vermeinte, hinter der Holzwand Stefanos verzweifelten Blick wahrzunehmen, was sie aber noch stärker erregte. Zwei Männer. Einer war in ihr zugange, der andere schaute zu und verglühte vor Eifersucht beinahe.

Mariangela würde nächtsten Sonntag sehr lange beichten müssen, damit diese Last von ihren Schultern genommen würde.

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