Marias Orgasmus

Der Isiris-Punkt

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Marias Orgasmus

Marias Orgasmus

Anita Isiris

Maurinde war für einen Augenblick unachtsam, wollte sich ein wenig vordrängeln und blieb mit ihrem linken Fuss am Brokat-Tuch hängen, das über den Bufettisch gespannt war und dessen Zipfel den Boden berührten. Sie stolperte und fiel der Länge nach hin. Während jetzt jede andere Frau verschämt aufgesprungen wäre und sich allfällige Krümel von Bauch und Beinen gewischt hätte, blieb Maurinde lachend liegen. Sie ging noch ein wenig weiter und zog ihr Höschen zwischen die Schamlippen hoch. “Wir sind doch hier an einem Lustseminar, nicht??” Maurinde kicherte. War sie betrunken? Als sie sich hochrappeln wollte, zog sie das Tischtuch gleich noch ein wenig mit sich, und der Inhalt von drei Papptellern, Lachs, Remoulade und Senffrüchte, kippte auf Maurindes Bauch und Schenkel. Thomas bekam Stielaugen und konnte diese kaum mehr von Maurindes Putzerl abwenden. Wie hübsch sich ihre Schamlippen ausnahmen, wie hübsch. Und: Kannte die Frau denn keine Hemmungen? “Leckt mir doch die Sosse vom Bauch”, gurrte sie und wandte den Blick zu Thomas. Für diesen gab es kein Halten mehr. Er kniete sich neben Maurinde auf den Holzriemenboden und beugte sich über sie. Diese streckte ihm den Bauch entgegen und lächelte verklärt. Die Kursleiterin, die für eine nächste Portion Frischkäse und Trauben zuhinterst anstand, fühlte, dass ihr die Situation entglitt und wirkte angespannt. Sie liess dem Geschehen aber freien Lauf. Sie würden sich schon wieder einkriegen, der Thomas und die Maurinde. Sie hatte aber die andern Männer unterschätzt. Martin in seinen Herzchen-Unterhosen kniete an der Seite von Thomas und leckte Senffrüchte von Maurindes linkem Oberschenkel. Jasper kniete den beiden gegenüber und säuberte Maurindes rechten Oberschenkel von Lachsstücken. Offenbar verpassten die jungen Männer keine Gelegenheit und waren sexuell aufgeladen. Das gefiel der Kursleiterin. Die schamlose Maurinde schloss die Augen und genoss die drei Zungen an ihrem Körper. Ein Wonneschauer nach dem andern jagte über ihren Rücken und verwandelte sich in ihrem Unterleib zu weichen, warmen Wellen. Die übrigen vier Frauen, das Kätzchen, das Fützli, das Wäldchen und das Bärchen, starrten sprachlos auf die intime Szene. Dann ergriff Brigitte, die Zürcherin mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Übernamen, eine Karaffe mit kühlem, frischem Wasser.

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