Marie fragte sich, was Aglaia wohl ausgeplaudert haben könnte, als diese schon einen Hinweis gab.
„Ich habe Jürgen von unserem gemeinsamen Fetisch berichtet. Jürgen würde eine solche Szene gerne einmal miterleben, um daraus Inspiration für ein Gemälde zu ziehen. Was sagst du dazu, Marie?“
Maries Augen wanderten von Aglaia zu Jürgen und wieder zurück.
„Du meinst, dass eine von uns den Po hinhalten soll, damit Jürgen diese Szene später auf die Leinwand bringt? Ich bin zwar etwas überrascht, aber wie du weißt auch zu jeder Schandtat bereit.“
Aglaia ließ sich auf einem cremefarbenen Sofa nieder. Sie saß kaum, als sie auch schon ihren Rock nach oben schob. Die bestrapsten Beine lockten Marie an wie die Motte das Licht. Sie strich ihr kinnlanges Haar glatt, ehe sie sich über Aglaias Schoß beugte. Jürgen saß in einem Sessel, schräg gegenüber. Seine blauen Augen verrieten seine Erregung. Aglaia hob Maries kurzes Kleid, um es über ihre Hüften zu schlagen. Das französische Höschen betonte Maries wundervolle Kehrseite, die sich unter der Seide auf und ab bewegte.
„Ich werde dir selbstverständlich den nackten Popo versohlen, Marie. Das dürfte dir ja wohl klar sein!“
Marie grinste. Aglaia würde Augen machen, wenn sie die leichten Spuren von Doras letzter Züchtigung entdeckte. So kam es dann auch. Aglaia pfiff durch die Zähne, als sie die verblassenden Male sah, die über Maries Pobacken verliefen.
„Dora hat dich ordentlich vorgenommen!“, lautete ihr Kommentar.
Dann hob Aglaia ihre Hand. Jürgen hielt einen Karton in der Hand, auf dem er mit einem Stift seine Skizze begann. Es war aufregend zu sehen, wie der Künstler dieses pikante Szenario zum Leben erweckte, auch wenn es sich nur um eine Vorabzeichnung handelte. Maries Erregung steigerte sich, da ihr gewahr wurde, dass dieser Povoll vielleicht sogar in die Ewigkeit eingehen würde.
Marie, Aglaia und der Reiz des Verbotenen
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