Marie Cherie

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Marie Cherie

Marie Cherie

Andreas

Ihr Gesicht wirkte herzig verstört, als täte Marie etwas ganz Unerhörtes. Dora wusste, dass Marie beste Chancen auf den Sieg hatte, wenn sie sich am Samstag auf einen richtigen Sahnekuchen setzen sollte. Maries dicker Popo besaß eine Schönheit, die seinesgleichen suchte und Dora konnte nicht anders, als ihn mit beiden Händen zu berühren. Ein inniger Kuss adelte die prallen Doppelhügel, die Marie forsch in Stellung brachte. Dora konnte nicht widerstehen, die Backen zu trennen und der überaus süßen Rosette ein Küsschen zu schenken. Marie liebte die Zärtlichkeiten, die ihr von der Freundin geschenkt wurden. Die Tochter des Gutsherrn stöhnte unter Doras Zungenspiel, das sie in ferne Sphären schickte. Es war die perfekte Einstimmung auf den gewagten Contest, den Marie unbedingt gewinnen wollte. Dora wusste um Maries Ehrgeiz. Sie schmunzelte, während ihre Zunge Schwerstarbeit verrichtete. Marie zuckte am ganzen Leib, verdrehte dabei wohlig die Augen. Dora streichelte ihr sanft den Rücken, wobei sie keine Stelle ausließ. An besagtem Samstag fuhr Hans die Damen nach Königsberg. Elle, Suse und Ulrich mussten sich mit der Bahn begnügen. Die Dienstmädchen waren aufgeregt, was Uli nicht wunderte. Gustav Knoll begrüßte die Teilnehmerinnen mit seinem Freund Charly Kaiser, dem Besitzer des Clubs. Kaiser war mit Knoll seit vielen Jahren geschäftlich verbandelt, was beiden Seiten guten Gewinn versprach. Es gab 10 Teilnehmerinnen, die das Preisgeld gewinnen wollten. Elle bekam die Nummer fünf, während Suse als siebte antreten sollte. Die letzte Nummer 10 war allerdings Marie von Erlbach vorbehalten, was weder Suse noch Elle ahnten. Charly bat die Damen vor die Bühne, während die Kapelle ihre Instrumente stimmte. Der Clubbesitzer warnte davor, den Contest zu erwähnen, da die Sittenpolizei Gewehr bei Fuß stand, wie Charly sich etwas gestelzt ausdrückte.

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Matie Cherie

schreibt Huldreich

Lieber Andreas! Bravo, die Geschichte ist zauberhaft, erinnert natürlich an "La grande bouffe" aber der Zeitbezug ist besonders schön. Danke für das Vergnügen und liebe Grüsse Ulrich Hermann

Gedichte auf den Leib geschrieben