Marie-Lou, die Bäckerin

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Marie-Lou, die Bäckerin

Marie-Lou, die Bäckerin

Anita Isiris

Und Tina liebte die Novizin, Marie-Lou. Klar. Sie konnte ihre Augen kaum von deren Hintern lösen, aber sie wollte nicht nur streicheln, kitzeln, nibbeln, oh nein. Sie wollte ein bisschen quälen, oh ja.

Der Nachmittag war für Marie-Lou quälend lang. Ihre Kolleginnen waren das andauernde Stehen längst gewohnt, aber der Novizin schmerzten die Füsse, und ihre Oberschenkel vermittelten ihr das Gefühl, als sässe ihr Körper auf Pudding. Mit einem leisen Seufzer betrat sie die winzige Garderobe, wo Tina gerade ihren hauchzarten Sloggi Slip zurecht rückte. Er war blau, hatte kleine, kecke Spitzen, und durch Marie-Lous Hirn huschte der Gedanke, dass ihre Kollegin vielleicht ein kleines Liebesabenteuer vor sich hatte. Marie-Lou war schon lange nicht mehr geliebt worden, so richtig geliebt. Klar war Martin zärtlich gewesen zu ihr, aber vielleicht etwas zu zärtlich. Sein Gestreichele und Gekitzele hatte sie während der ersten Verliebtheit amüsiert. Dann hatte ihr Martins Art zu Sexeln Kälteschauer den Rücken hinunter gejagt; sie hatte sich ganz in sich zurückgezogen und es nur noch geduldet, dass er wichste, angesichts ihrer offenen, feuchten Scham. Sie hatte nie etwas dagegen gehabt, ihm ihre Muschi zu zeigen, damit er sich befriedigen konnte. Aber sie liess keine Berührung mehr zu, sehnte sich nach kräftigen Männerhänden, die zupacken und sie so richtig durchnudeln konnten, die mit ihr so umgingen wie sie mit dem Hefeteig, den sie jetzt immer frühmorgens zurechtwalken würde, in ihrem Bäckerinnen-Job.

„Tschüss“, sagte Tina leichthin zu ihr und hinterliess einen herben Parfümduft. Was Marie-Lou nicht ahnte war, dass Tina, nachdem sie selber die Garderobe verlassen hatte, heimlich zurückhuschen und die Schürze sowie die Hose ihrer Kollegin austauschen würde. Austauschen gegen knappere Grössen, in die sich Marie-Lou noch verzweifelter zu zwängen versuchen würde als in die Arbeitsklamotten, die sie den ganzen Tag über getragen hatte und die auch schon viel zu eng waren für Marie-Lous üppigen Körper.

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