Doras Auftritt schien einen Flächenbrand zu entfachen, der schon bald auf die Kehrseiten der beiden jungen Damen übergreifen sollte. Marie war sich sicher, dass es dazu kam! Dann fiel ihr jäh ein, dass sich ja auch ihr eigener Popo in höchster Gefahr befand. Heute spürte sie aber gar keinen Bedarf mehr, um sich schon wieder den Arsch aushauen zu lassen. Marie versuchte Dora umzustimmen, was einer Herkulesaufgabe gleichkam. Sie schmeichelte ihr mit zuckersüßer Stimme, um ja mit heilem Sitzfleisch davonzukommen. Sie bemühte all ihren Liebreiz, versuchte das Ärgste zu verhindern.
„Ach liebe Mama! Straf mich doch ein andermal. Das läuft uns ja nicht weg. Sei doch nicht so…“
Dora erteilte ihr eine eindeutige Absage! Maries schlimmster Alptraum schien wahr zu werden.
„Von wegen, Fräulein! Du kriegst deine Tracht gleich hier auf dem Flur und zwar vor allen Leuten!“
Da ging auch schon die Tür auf, die ein freundlicher Page offen hielt. Marie wollte sich an Dora vorbei schieben, um der Erziehungsmaßnahme zu entgehen. Die jedoch packte die Flüchtige am Schlafittchen, klemmte Marie unter ihrem Arm ein. Inmitten des recht belebten Flurs drückte sie Marie gen Boden, bis ihre Haare fast den Teppich berührten. Dora drehte sich einmal um die eigene Achse, nahm dabei Maries Oberkörper zwischen ihre Schenkel. Damen wie Herren sahen erstaunt zu, als Maries Kleid nach oben gezogen wurde. Bald kam es zu einem kleineren Auflauf, den allein Maries gespannter Hosenboden verursachte. Zu Maries blankem Entsetzen teilte Dora ihre Höschenflügel. Das kurze, weiße Hemd bedeckte noch den größten Teil ihrer hinteren Schönheiten, als Marie erneut um Begnadigung bat. Sie schämte sich wie noch nie, hatte gar keine Lust mehr auf dieses Rollenspiel.
„Dora, ich bitte dich inständig! Lassen wir es dabei bewenden…ich bin eine Dame…du darfst nicht…“
Die Gouvernante ließ sich diese Frechheit nicht bieten. Sie tadelte Marie in scharfer Manier:
„Hören sie sich nur dieses freche Gör an! Meint sie sei eine erwachsene Frau mit ihren 18 Jahren, die ihre Mama beim Vornamen nennen darf. Was sagt man zu solch einem dreisten Mädel? Na warte…“
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