Marie schlägt zurück

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Marie schlägt zurück

Marie schlägt zurück

Andreas

Die plumpe Ausrede bestärkte sie in ihrem Vorhaben. Vera und Leo glaubten ihren Ohren nicht trauen zu können, als sie Marie mit einem ungewöhnlichen Vorschlag konfrontierte.

„Ihr glaubt wohl, dass Ihr mich veralbern könnt! Passt gut auf, was ich sage! Entweder berichte ich Eurer Mutter von diesem Vorfall, oder Ihr überlasst es mir, Euch dafür angemessen zu bestrafen. Ihr habt die Wahl! Durchgehen lasse ich es Euch auf gar keinen Fall. Entscheidet, was Euch lieber ist!“

Da diese Geschichte sowohl Leo als auch Vera mehr als peinlich war, bedurfte es keiner großen Überlegung. Die Zwillinge dachten, dass ihre ältere Cousine nur etwas Lust auf ein pikantes Spiel verspürte. Sie machten sich keine allzu großen Sorgen, zeigten keine besondere Angst vor dieser angedeuteten Bestrafung. Marie überlegte, wen sie zuerst vornehmen sollte? Sie entschied sich für Vera, da es für das Mädchen sicher peinlicher war, wenn sie vor den Augen des Bruders für die Strafe präpariert werden würde. Marie wollte mit ihren Schützlingen ungestört sein. Sie führte Leo und Vera in das alte Waschhaus, das ziemlich abseits gelegen war. In diesem Gebäude wurde seit langem nicht mehr gewaschen, da Maries Vater in der Nähe des Herrenhauses ein Neues bauen ließ. Sie öffnete die Tür, an der sich schon Efeu hoch rankte. Drinnen roch es muffig, so dass Marie gleich das einzige Fenster öffnete. Es fand sich eine Holztruhe, in der früher die trockene Wäsche gelegt wurde. Marie befahl Vera, sie solle diese abreiben. Maries Base machte sich gleich an die Arbeit. Vera hegte die Hoffnung, dass sie Marie dadurch milder stimmen konnte. Als sie fertig war, setzte sich Marie auf die Kiste. Leo stand in der Ecke, wunderte sich, was die Cousine wohl vorhatte? Marie winkte Vera her, die der Aufforderung nur recht zögerlich nachkam. Im Gegensatz zu ihrem Bruder ahnte das aufgeregte Mädel, was nun auf sie zukam.

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