Wie erwartet fand er Marie bei den Pferdeställen. Ganz allein stand sie vor der Box ihres Lieblingspferdes. Ramos hieß der schwarze Hengst, dessen eigenwilliger Charakter dem von Marie ähnelte. Das Mädchen mochte seine ungezähmte Wildheit, mit der sie sich so gut identifizieren konnte. Marie hatte sich gerade auf einen Strohballen gesetzt, als Fritz plötzlich auftauchte. Sie wollte alleine sein an diesem Tag, und reagierte dementsprechend unwirsch auf seinen Besuch. Spontan und aus dem Bauch heraus, wie es ihrem Wesen entsprach, fuhr sie ihn gleich an. Ihre Augen sprühten Funken, als sie Fritz beschimpfte. Den Gegenstand in seiner Armbeuge übersah sie!
„Spionierst Du mir hinter her? Was hast Du hier überhaupt verloren? Ich will meine Ruhe haben!“
Fritz überraschte ihr barsches Auftreten nicht besonders. Er kannte Marie, wusste um ihre Launenhaftigkeit. Lächelnd nahm er den gebogenen Griff des Stocks in die rechte Hand, setzte die Spitze auf den Stallboden. Marie wurde mit einem Mal ganz anders. Fritz malte die Umrisse eines weiblichen Hinterteils in den Staub. Marie wusste sofort, dass sie eine Spur zu forsch gewesen war. Die Alarmsignale ihres eigenen Popos waren allzu deutlich. Ihre Backen juckten wie toll – so schlimm, dass sie aufstehen musste. Fritz ergriff ihren Arm, führte sie gleich in den hinteren Teil des Stalls. Marie versuchte sich zu befreien. Fritz hielt sie aber so fest, dass es ihr nicht gelang. Nun ging alles sehr schnell. Der junge Mann ging kompromisslos zu Werke. Maries letzter Fluchtversuch scheiterte. Fritz stellte sich ihr in den Weg, packte sie an der Taille und beugte sie nach vorn.
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