Elvi durfte mit den Beinen strampeln, während ihre Hände gefesselt blieben. Die Feder kitzelte sie überall, erkundete jeden Millimeter ihres jungen Körpers. Letztlich lag Elvira zuckend auf dem Bett. Sie raste vor Lust.
Aglaia benutzte Elviras nackte Haut wie ein Pianist seine Tasten. Das sinnenfrohe Dienstmädchen genoss die Liebkosungen ihrer Herrin, auch wenn sie mitunter schmerzliche Elemente enthielten. Nun spürte sie eine bleierne Müdigkeit, der eine angenehme Bettschwere folgte. Elvi gähnte herzhaft. Aglaia deckte das Mädchen zu, das in ihrem weichen Bett sofort einschlief. Die Herrin ließ sie sich ausruhen, obwohl es erst früher Nachmittag war. Elvi hatte sich diesen Schlummer verdient.
Wenige Tage später folgte eine neue Unterrichtseinheit bei Fräulein Marie. Elvi saß neben Liesel, die wie sie selbst einen Stift in der Hand hielt. Marie hatte ein “Diktat“ vorgesehen, da die Mädchen erhebliche Defizite im Schreiben aufwiesen. Wobei dieser recht einfache Test nur Elvira galt, die ja wenigstens ein wenig schreiben konnte. Elvi durfte weiterhin Buchstaben üben, die Marie vorgab.
Marie machte es Spaß, Liesel das Lesen und Schreiben beizubringen. Sie sagte dem Mädchen schlichte Sätze vor, bei denen Liesel die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter aufmalen musste.
„Liesel war böse und bekommt daher ihren blanken Popo voll!“ Liesels Zungenspitze schaute zwischen ihren auffälligen Lippen hervor, als sie angestrengt nachdachte. Dann strahlte das hübsche Mädchen, während sie voller Stolz die Buchstaben aufmalte. Marie genoss dieses süße Bild, das sich ihr darbot. Sie wünschte sich, Aglaias Talent zu besitzen, um diese Anmut der Nachwelt erhalten zu können. Liesel arbeitete akribisch, indem sie kindlich verschnörkelte Buchstaben zu Papier brachte.
„Ein großes L… ein kleines w…b…u…noch ein kleines b…dann wieder ein d…und ein i…ein kleines…b…und jetzt das große P…und dann noch ein kleines v zum Schluss.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.