Marie überkam eine Fantasie, die ihr wunderbar erschien. Sie wollte sie Dora erzählen, gleich nachher.
Dora fand die Idee reizend! Sie hörte aufmerksam zu, als ihr das aufgewühlte Mädchen berichtete.
„Ich möchte mich ganz als deine Tochter fühlen, Dora. Ich meine so richtig. Wir kaufen Kleider für mich, wie sie jüngere Mädchen tragen und die Haare sollst du mir auch so frisieren. Ich glaube, dass mich solch ein Erlebnis glücklich machen wird. Willst du mir diesen Herzenswunsch erfüllen?“
„Du möchtest mein kleines Mädchen sein, wenn ich dich recht verstehe. Ich finde das großartig, Marie! Aber dann müssten wir verreisen, nur du und ich. Ich staffiere dich wie einen Backfisch aus – so echt, dass niemand dein wahres Alter bemerkt. Apropos, welches Alter stellst du dir denn vor?“
Marie brauchte nicht lange zu überlegen. Sie hatte klare Vorstellungen, was das betraf.
„18 würde mir gefallen, ein Mädchen an der Schwelle zur Frau! Du weißt, was mir Spaß macht und vermagst es, mich unendlich geil werden zu lassen. Das mit dem Klistier eben…das war sehr schön.“
„Obwohl du dich erniedrigt gefühlt hast, mein Engel?“ Marie antwortete augenblicklich: „Gerade darum! Dich kümmert überhaupt nicht, dass ich ja schon eine erwachsene Dame bin. Du hast mich dennoch auf das Töpfchen gesetzt! Das erregte mich unwahrscheinlich, obwohl es so bizarr ist…“
Dora verschloss ihr den Mund, gab ihr einen langen Zungenkuss. „Genug geredet, junge Dame! Du schreibst Fritz einen Brief, teilst ihm mit, dass du eine Auszeit brauchst. Mit deinen Eltern werde ich reden, sie überzeugen, dass du momentan etwas unpässlich bist. Wir fahren nach Wien. Das ist die richtige Stadt für uns beide. Sobald wir von hier fort sind, kleide ich dich völlig neu ein. Dann wirst du mein Mädchen sein, meine 18-jährige Tochter. Aber ich warne dich, Marie! Ich behandle dich auch genau so…“
Marie lächelte glücklich.
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