Marie und das Klistier

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Marie und das Klistier

Marie und das Klistier

Andreas

„Verzeihung, wir wollten nicht stören! Der Zug ist rappelvoll und wir finden keine freien Plätze…“
Doras Lächeln war honigsüß, während Marie sich am liebsten in Luft aufgelöst hätte.
„Sie dürfen gerne mit uns reisen, wenn sie möchten. Hier sind ja noch zwei freie Plätze, die wir ihnen gerne anbieten. Nicht wahr, Marie?“ Dora gab ihr einen Klaps auf die Kehrseite. „Na ja, meiner Tochter ist es wohl nicht so recht, aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen. Ich hoffe, es stört sie nicht, wenn ich Marie die verdiente Strafe in ihrem Beisein gebe? Sie hat sie redlich verdient!“

Das Ehepaar lächelte. Zu Maries Entsetzen störten sie sich nicht daran, schienen, im Gegenteil, sehr damit einverstanden. Die ältliche Dame gratulierte Dora zu ihrer energischen Erziehungsweise.
„Nein, das stört uns kein bisschen! Die jungen Dinger brauchen ja eine strenge Hand, besonders in diesem Alter. Fahren sie ruhig fort und tun so, als wären wir gar nicht anwesend!“ Marie jammerte nun, was in ihrer Lage verständlich war. Sie bat Dora inständig, sie solle sie zuhause vornehmen.

„Mama, bitte nicht vor den Leuten! Hau mich doch lieber, wenn wir unter uns sind…“
„Das könnte dir so passen! Nein, nein Fräulein. Du kriegst es gleich hier. Wer in aller Öffentlichkeit seiner Mama gegenüber so frech sein kann, soll auch in derselben den Popo vollbekommen!“

Schon hob sie Maries Rock hoch, legte des Mädchens Hosenboden frei. Der ältere Herr schaute besonders interessiert zu, ließ sich keinen der Handgriffe entgehen. Marie rang mit der Fassung, als Dora ihr Höschen aufzog. Die beiden Zaungäste waren überrascht, dass auch Maries Hemd weichen musste. Dieser blonde Backfisch sollte es also tatsächlich auf den Blanken bekommen. Marie vergrub das Gesicht in den Sitzpolstern, während ihrem Hintern ein solches Versteck nicht gegönnt wurde. Zu Maries Verdruss öffnete Dora ihre Handtasche, um dieser eine Haarbürste zu entnehmen. Jetzt knallte es redlich auf Maries hinteren Backen, die sehr schnell sehr rot wurden. Marie jaulte aber nicht so arg wie normalerweise. Sie schämte sich wahnsinnig, da sie ja noch nie vor fremden Leuten den Arsch vollbekommen hatte. Sie spürte die Blicke auf ihrem Popo, der vor Schmerz auf und abschnellte. Als Dora endlich fand, dass er rot genug sei, wagte sich Marie kaum hinzusetzen.
Sie musste die Hände unterlegen, damit es einigermaßen auszuhalten war. In diesem Moment überwog das Gefühl der Demütigung ihre Lust. Dora unterhielt sich charmant mit dem älteren Paar, während Marie auf ihrem schmerzenden Sitzfleisch saß. Sie wagte nicht einmal aufzusehen. Zwei Stationen weiter, stiegen die beiden aus. Dora und Marie waren wieder unter sich. Der Zug sollte bald die österreichische Hauptstadt erreichen. Marie war gespannt, was sie dort erwartete.

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