Marie und der Gigolo

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Marie und der Gigolo

Marie und der Gigolo

Andreas

Marie trug ein mintgrünes Kleid, das ihre mädchenhafte Anmutung hervorhob. Ferdinand gefiel ihr auf Anhieb, was auch Dora bemerkte.
Die frühere Gouvernante besprach alles Wesentliche, während Marie ihren Blick schweifen ließ. Die Wohnung bestand aus einem größeren Zimmer, in dem sich neben Couch und Esstisch auch ein Himmelbett befand. Dann gab es noch eine Kochnische, sowie ein kleines Badezimmer, das hinter einer separaten Türe lag. Marie hörte, was Dora sagte. Sie mochte es, wenn Dora für sie sprach: „Marie braucht gütige Strenge, lieber Ferdinand. Ich hoffe, dass sie wissen, was ich damit meine?“
Ferdinand lächelte freundlich. „Ich glaube schon, werte Dora! Marie kommt mir wie ein vollreifer Backfisch vor, dem mitunter ein strikter Vormund fehlt. Sehen sie doch nur, wie Marie auf der Couch umherrutschen muss. Ich möchte wetten, dass ihr ein gewisser Körperteil schwer zu schaffen macht. Daher würde ich mich vorab um Maries Kehrseite kümmern, ehe es dann zum Fronteinsatz kommt.“
Marie spürte, dass ihre Unterhose einen Fleck bekam. Ferdinands Worte erregten sie auf eigenartige Weise. Er schien zu fühlen, was in ihrem Innern vorging. Marie bekam aber auch Angst. Dora hatte sie ja mit der Tawse gezüchtigt, worauf ihr Po noch recht empfindsam sein durfte. Zu allem Überfluss entdeckte sie auch ein Martinet, das neben einem biegsamen Rohrstock auf dem Schreibtisch des Herrn lag. Maries Augen gingen zu Boden, als Dora sie ansprach. Nun drohte die Stunde der Wahrheit! „Ich will euch nun allein lassen, Marie. Ferdinand scheint mir der passende Mann zu sein, der sich deiner annehmen kann. Sei ein artiges Mädchen, und mach mir keine Schande! Hörst du?“

Marie bewegte nur sacht ihren Kopf, als Dora schon aus der Tür war. Ferdinand schenkte ihr ein Glas Weißwein ein, das Marie gierig an ihre Lippen führte. Sie mochte eigentlich keinen Wein, aber heute konnte sie einen Schluck gut gebrauchen.

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