Marie und die Freuden der Polyamorie

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Marie und die Freuden der Polyamorie

Marie und die Freuden der Polyamorie

Andreas

Zuerst Erikas Einladung und zum Abschluss die Abrechnung durch Aglaias Hand. Vielleicht ließ Jürgen sich ebenfalls blicken, überlegte Marie, wenn sie Aglaia den Po hinhalten musste. Marie hoffte darauf.

Sie verbrachte die verbleibenden Tage in Ungeduld. Tag für Tag stand Marie vor dem Spiegel. Die nur langsam verblassenden Striemen behandelte Aglaia mit Cold Cream.
„Es sieht gut aus, meine Liebe. Deiner Abreibung zum Abschied dürfte bald nichts mehr im Wege stehen.“
Marie genoss die zärtlichen Berührungen, die in krassem Kontrast zu Aglaias Androhung standen. Doch am meisten freute sie sich auf das erneute Treffen mit Erika und Cordula.

Marie war überpünktlich, als sie in Grunewald eintraf. Das blonde Dienstmädchen namens Manja führte Marie in den blauen Salon. Dort wurde sie von Erika Behrens erwartet, die sich als perfekte Gastgeberin präsentierte.
„Es freut mich sehr, dass du gekommen bist. Setz dich auf die Chaiselongue und mach es dir bequem.“
Dann schickte sie Manja los, um Cordula zu holen. Es dauerte keine fünf Minuten, bis das Dienstmädchen mit der Delinquentin den Salon betrat.
„Danke Manja, du darfst jetzt gehen!“
Erika lächelte, als sie sich nun Cordula zuwandte.
„Dir dürfte klar sein, was dich heute erwartet. Dein nicht sehr damenhaftes Verhalten werde ich ahnden, indem ich dich wie ein ungezogenes Mädchen behandle. Du siehst diesen Stuhl. Ich werde mich auf ihn setzen und sobald dies geschehen ist, wirst du dich über meine Knie legen!“

Marie betrachtete die junge Frau, die zur Feier des Tages ein besonderes Outfit ausgesucht hatte. Cordula trug ein kurzes, hellblaues Kleid im Matrosen-Look. Das Haar hatte sie zu einem langen Zopf geflochten, der ihr bis zur Mitte des Rückens reichte. Cordula wirkte in dieser Aufmachung viel jünger als sie eigentlich war.

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