Aglaia war ihre Enttäuschung anzusehen. Marie verzichtete deswegen auf das eigentlich notwendige Sitzkissen am Frühstückstisch. Sie wollte Aglaia nicht noch mehr reizen und dadurch womöglich eine spontane Reaktion herausfordern. Die Frauen saßen schweigend da, wobei Aglaias blitzende Augen auch ohne Worte genug über ihre Gefühlslage enthüllten.
Nachdem Aglaia bis zum Ende des Frühstücks stumm blieb, ergriff Marie die Initiative.
„Ich weiß, dass ich dir einige Gründe gegeben habe, um auf mich böse zu sein. Ich werde dir bald die Gelegenheit geben, damit du dein Mütchen an mir abkühlen kannst. Gib mir eine Woche, in der mein Popo sich erholen kann.“
Aglaia gelang es nicht länger, kühl zu bleiben. Die Aussicht, Marie übers Knie legen zu dürfen, besänftigte ihren Furor.
„Du bist noch zwei Wochen in Berlin. Das bedeutet, dass ich ausreichend Zeit habe, um mit dir abzurechnen. Nun will ich aber wissen, wer dir den Hintern versohlt hat?“
Es blieb Marie nichts anderes übrig, als Aglaia die Geschichte von Beginn an zu erzählen.
„Das geschieht dir ganz recht!“, lautete Aglaias etwas empathieloser Kommentar. „Du bist mein Gast und treibst dich zum Dank mit anderen Frauen herum. Dafür werde ich dir nicht nur den Arsch verhauen, mein Schatz!“
Marie wusste, dass dies keine leere Drohung war. Sie war gespannt, was Aglaia vorhatte.
„Was erwartet mich denn?“
Aglaia lächelte kühl.
„Den ersten Teil deiner Strafe können wir gleich erledigen. Ich habe ein neues Spielzeug, das dir sicher gefallen wird.“
Sie schob Marie in ihr Atelier, das sich im größten Raum der Wohnung befand. Dort stand eine Art Schaukelpferd. Marie betrachtete es genauer. Auf dem Sattel erhob sich ein hölzerner Phallus, dessen Größe es durchaus mit der eines gut bestückten Mannes aufnehmen konnte.
„Zieh Kleid und Höschen aus, Marie.
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