Was würde wohl Dora sagen? Vermutlich dasselbe wie Erika Behrens – und es könnte durchaus sein, dass sie Marie ebenfalls übers Knie legte, wenn sie von diesem Spielchen erfuhr.
Dementsprechend fiel ihre Antwort aus: „Dann lass mich wenigstens mit Cordula reden. Ich möchte nicht, dass sie denkt, ich würde sie im Stich lassen.“
Erika war damit einverstanden. „Natürlich – das finde ich auch wichtig. Nun habe ich eine Frage an dich: Wie lange bleibst du noch in Berlin? Ich würde dich gerne nochmal treffen.“ Damit hatte Marie nicht gerechnet. Sie dachte an Aglaia und Jürgen, die sie seit Tagen vernachlässigt hatte.
„Mein Aufenthalt endet erst in acht Tagen. Ich werde euch vor meiner Heimfahrt besuchen – dann kann ich mit Cordula sprechen und danach mit dir.“ Erikas Grinsen sprach Bände.
Jürgen holte Marie am Bahnhof ab. Als Marie sich zaghaft auf dem Beifahrersitz niederließ, fragte er nach den Gründen: „Ich habe den Arsch voll gekriegt – und zwar verdientermaßen. Jetzt leide ich unter den üblichen Beschwerden.“
Jürgen grinste: „Oha, da hätte ich aber gerne Mäuschen gespielt!“
Maries Hand fuhr über sein Hosenbein. „Ich bin geil, Jürgen. Nimm mich von hinten – dann kannst du dir meinen verstriemten Popo genau anschauen!“
Jürgen hielt in einer Seitenstraße. Er zog Marie aus dem Auto und führte sie zu einer Bank, die vor dem Eingang zum Hauptfriedhof stand. „Um diese Zeit ist kaum jemand unterwegs. Ich lege meine Jacke unter – dann kannst du dich drauf knien.“
Marie kam dieser Einladung sofort nach. Jürgen trat hinter sie. Er hob ihr Kleid an und staunte: Marie trug kein Höschen und zeigte ihm dafür ihr versohltes Hinterteil. Was er zu sehen bekam, entbehrte nicht einer gewissen Erotik – ganz im Gegenteil. Die Striemen auf Maries üppigen Rundungen erregten den jungen Mann mehr, als er sich eingestehen wollte.
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