Marie und die Moral

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Marie und die Moral

Marie und die Moral

Andreas

Marie hatte große Mühe, sich einigermaßen würdevoll aufzurichten. Ihr Po schien zu glühen, was nach den unzähligen Hieben von Erikas Hand kein Wunder war. Sie ahnte, wie es hinten bei ihr aussah: Beide Pobacken glänzten wie überreife Tomaten an einem Spätsommertag. Marie zog ihr Höschen etwas nach oben, um überhaupt laufen zu können. Die attraktive, modern gekleidete Dame gab ein groteskes Bild ab: Sie hielt ihr Kleid über der Taille, wobei das zarte Höschen ihr Hinterteil frei ließ.

Erika deutete auf die Stelle, an der bis vor wenigen Sekunden Cordula auf einem Stuhl gesessen hatte. „Knie dich auf die Sitzfläche, Marie – und warte, bis ich mit Cordulas Züchtigung fertig bin!“

Marie gehorchte Erika aufs Wort, worüber sie sich selbst wunderte. Sie raffte das Kleid vor ihrem Bauch zusammen und gewährte den vollen Anblick ihres ausladenden Popos. Das Höschen hatte sie vorsorglich ausgezogen: Marie wusste, dass sie es eine Weile nicht brauchen würde – außerdem hinderte das Dessous sie daran, die verlangte Stellung einzunehmen.

Marie kniete auf dem Stuhl und beugte den Oberkörper dabei über die Rückenlehne. Der Hausherr kam ihr in den Sinn: Was würde Cordulas Onkel wohl sagen, wenn er Marie so zu Gesicht bekäme? Marie gestand sich ein, dass die Vorstellung erregend wirkte. Sie reckte das blanke Hinterteil der Zimmertür entgegen – vielleicht schaute Onkel Viktor ja vorbei, da die Geräusche seine Neugier weckten.

Inzwischen machte Cordula sich für den Rohrstock bereit: Sie zog das Kleid über den Kopf, und als das erledigt war, legte sie es ordentlich zusammen. Maries Schulter schmerzte, als sie den Kopf drehte, um etwas zu sehen. Cordula musste Erika ihr Höschen überreichen, bevor sie sich über zwei Kissen legen musste; sie hatte nur noch ein Hemdchen am Leib, das rein gar nichts bedeckte.

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