Marie und die Nackten am Teufelssee

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Marie und die Nackten am Teufelssee

Marie und die Nackten am Teufelssee

Andreas

” Cordula nickte. „Gut, das beruhigt mich. Ich hoffe trotzdem, dass es nicht so weit kommt, auch wenn ich gerne sehen würde, wie du über Frl. Behrens Schoß liegst!” Marie gab Aglaia einen festen Klaps. „Das glaube ich dir gleich!” Cordula grinste. Sie hatte sich seit langem nicht mehr so wohl gefühlt. Nach einem halbstündigen Fußmarsch, den sie jedoch in einem gemächlichen Tempo bewältigten, sahen die beiden Frauen den Teufelssee vor sich. Er lag mitten im Wald und Marie staunte, wie viele Menschen sich dort bereits tummelten. Es handelte sich zumeist um einfache Leute, die sich eine Sommerfrische in den Ostseebädern nicht leisten konnten. Marie faszinierte, wie unbefangen die Sonnenanbeter ihre nicht durchgehend perfekten Körper präsentierten, während sie am Ufer saßen oder im Wasser herum planschten. Marie und Cordula suchten sich ein schattiges Plätzchen, die jedoch rar gesät waren. Unter dem Blätterdach einer Trauerweide fanden sie ein solches Kleinod.

Marie knöpfte ihr Kleid auf. Sie streifte es ab, um danach ihre Unterwäsche auszuziehen. Cordula sah gebannt zu, wie Maries Körper immer nackter würde. Als Marie nur noch ihr Höschen am Leib hatte, forderte sie Cordula auf, es ihr gleich zu tun. „Was ist denn?”, fragte sie ungeduldig. „Zieh deine Kleider aus, damit wir endlich ins Wasser kommen!” Cordula zögerte. Sie zeigte mit der Hand zum See. „Ich habe gehört, dass es jede Menge Aale im Wasser geben soll!” Marie musste lachen. „Keine Angst, die verscheuche ich, wenn sie dir zu nahekommen, oder meinst du vielleicht ganz andere Aale? Für die gilt ganz genau dasselbe, du Dummerchen, ein Schlag mit der flachen Hand bewirkt Wunder!” Während Cordula sich endlich traute und ihr Sommerkleid über den Kopf streifte, wurde Marie bewusst, wie unerfahren die 19 Jahre alte Fabrikantentochter eigentlich war.

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