Auf der einfachen Holzbank lagen kleine Kissen bereit, die Cordula mit Neugier betrachtete.
„Die erinnern mich an etwas.”, meinte Cordula lächelnd. Marie wartete mit einer Antwort, da ein Kellner ihre Bestellung aufnehmen wollte. Nachdem er auf seinem Notizblock zwei eisgekühlte Gläser Limonade notiert hatte und den nächsten Tisch aufsuchte, beugte Marie sich zu Cordula. „Du bist mir im Zug aufgefallen, weil du ganz unruhig auf deinem Platz gesessen bist. Ich wusste aus eigener Erfahrung, was mit dir los war.” Cordulas Blick richtete sich auf die Tischplatte. „Das war so peinlich und doch aufregend, als du mir das Kissen geschenkt hast. Mir kam es vor, als würdest du mein wahres Ich erkennen.” Nun musste Marie lachen. „Ich habe eher erkannt, dass du vor kurzem den Hintern vollgekriegt hast. Peinlich muss dir das nicht sein. Ich habe selbst einige Erfahrungen mit einer Gouvernante vorzuweisen.” Marie erzählte von Dora und wie sie ihre heutige beste Freundin kennengelernt hatte. „Sie war streng und hat mir nicht nur einmal den Hintern verhauen. Durch Dora lernte ich auch die Birkenrute kennen. Es gibt kaum ein Instrument, mit dem sie mir nicht den Arsch ausgeklopft hat!” Marie sah die Erregung, die ihre Geschichte in Cordula auslöste. Das Dekolleté des Mädchens zierte rote Flecken und ihr stoßweiser Atem brachte die kleinen Brüste zum Beben. „Ich weiß nicht, wie ich es besser sagen soll, Marie, aber mein…Popo…kribbelt und juckt auf einmal ganz schlimm. Ich kann kaum ruhig sitzen und ich glaube, dass es dagegen nur ein wirksames Mittel gibt.”
Marie legte ihren Zeigefinger vor die schön geschwungenen Lippen. Der Kellner brachte die Gläser mit Limonade, von denen durch die Eiswürfel das Wasser tropfte. Gleich nachdem er sich entfernt hatte, wandte Marie sich an Cordula.
Marie und die Nackten am Teufelssee
5 11-18 Minuten 0 Kommentare
Marie und die Nackten am Teufelssee
Zugriffe gesamt: 638
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.